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Sebastian Vettel

Vettel setzt auf Strategie-Spielchen

Sebastian Vettel GP China 2013 Foto: xpb 71 Bilder

Platz neun ist für Sebastian Vettel ein ungewöhnlicher Startplatz. Dieses Mal verzichtete er aber bewusst auf den Kampf um die Pole-Position – zugunsten der Reifen-Taktik, die ihn im Rennen nach vorne bringen soll.

13.04.2013 Bianca Leppert

Kein Rennfahrer der Welt, sieht gerne dabei zu, wie die anderen um die Pole-Position kämpfen. Sebastian Vettel hatte in China aber nicht viele Alternativen. Red Bull konnte das gesamte Wochenende über das Tempo auf eine Runde nicht mitgehen. Auch im zweiten Qualifying-Abschnitt kristallisierte sich heraus, dass Vettel es mit zwei Zehntelsekunden Rückstand auf Lewis Hamilton schwer haben würde. Deshalb entschied man sich, eine andere Strategie zu wählen.

Keine Chance auf die Pole-Position

"Es war ein enger Kampf zwischen Mercedes und Ferrari", analysiert der dreimalige Weltmeister. "Vor allem Ferrari war auf dem weichen Reifen sehr konkurrenzfähig über das ganze Wochenende. Mercedes sah sehr konkurrenzfähig auf dem härteren Reifen aus, nicht so sehr auf dem weichen, aber ich muss nicht erklären, wer jetzt auf Pole steht. Es wäre schwierig für uns gewesen, diese Zeit zu knacken."

Schon vor dem Qualifying besprach Vettel mit seinen Ingenieuren die Option, keine gezeitete Runde zu fahren und sich damit die Reifenwahl offen zu halten. "Wir haben gestern gesehen, dass jeder Probleme hatte, mit den weichen Reifen zu haushalten. Das ging uns genauso."

Geht die Taktik auf?

Die Taktik ergibt sich auf Startplatz neun nun von selbst - aller Voraussicht nach geht der Heppenheimer mit den Medium-Reifen ins Rennen und hat damit freie Fahrt, wenn die vor ihm fahrenden schon nach wenigen Runden an die Box kommen, um sich der weichen Pneus zu entledigen. "Es wird ein interessantes Rennen morgen. Ob die Strategie funktioniert, hängt von vielen Faktoren ab. Wir haben Rennen gesehen, wo es funktioniert hat und welche, wo es nicht funktioniert hat."

Für Vettels abgebrochene Runde gibt es aber auch noch einen anderen Grund. "Ich hatte ein Problem mit dem Bremsdruck", rapportiert Vettel. Deshalb verbremste er sich in einer Kurve und musste neben die Strecke fahren. "Es wäre nicht schwierig gewesen, Jensons Rundenzeit zu unterbieten, aber aufgrund des Problems, haben wir abgebrochen."

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