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Vettel stinksauer auf Kvyat

"Die Aufnahmen sagen alles"

Sebastian Vettel - Ferrari - Daniil Kvyat - Red Bull - Start - Formel 1- GP Russland - 1. Mai 2016 Foto: xpb 26 Bilder

Es läuft einfach alles gegen Sebastian Vettel. Der Ferrari-Pilot wurde beim GP Russland von Daniil Kvyat in die Mauer befördert. Über Funk fluchte der Deutsche, aber auch danach war er stinksauer.

01.05.2016 Bianca Leppert

Zwei Nuller in vier Rennen. Ein guter Start in die Saison sieht anders aus. Nach dem Motorschaden in Bahrain wurde Sebastian Vettel in Russland von Daniil Kvyat in die Mauer geschickt. Ausgerechnet von Kvyat, mit dem er beim GP China schon aneinandergeriet und den zumindest Vettel für die Kollision verantwortlich machte. Dieses Mal sahen die Rennkommissare ganz klar die Schuld bei Kvyat – er musste eine Stop-and-Go-Strafe antreten.

Vettel von Kvyat ins Aus befördert

Zunächst rammte der Red Bull-Pilot in Kurve zwei in das Heck des Ferrari. Daraufhin rutschte Vettel zwar, konnte aber weiterfahren. In Kurve 3 folgte ein erneuter Stoß, der für Vettel schließlich mit Wucht frontal in der Mauer endete.

"Ich habe erst einen heftigen Schlag bekommen, dabei Daniel Ricciardo in Konsequenz berührt. Und in Kurve drei kam dein weiterer heftiger Schlag", berichtete Vettel anschließend vor den Fernsehkameras. Nachdem der Wahl-Schweizer in die Mauer gekracht war, stieg er aus, inspizierte sein Auto und räumte noch den Frontflügel zu Seite.

"Ich war mir nicht sicher, ob ich einen Plattfuß hatte oder etwas gebrochen war – ich habe ans Heck geschaut und keinen großen Schaden gesehen", erklärt er. Die Schuldfrage ist für ich ganz klar: "Ich habe Lewis attackiert. Die Kurve geht nach links, ich war rechts – habe etwas gelupft. Ich habe die Aufnahmen gesehen, das sagt genug aus."

Am Funk hörte man den Ferrari-Pilot wild fluchen. Danach beruhigte er sich zwar wieder, machte aber keinen Hehl aus seinem Ärger. Den Fragen der schreiben Presse wollte er sich danach erst gar nicht mehr stellen.

"Ich kann nichts machen, das ist Racing. Die Leute machen Fehler, ich mache Fehler, aber es ist frustrierend. Das Rennen dauert 53 Runden, nicht zwei Kurven. Ich bin hier und das Rennen läuft immer noch – es stimmt also irgendetwas nicht. Ich hätte nichts anders machen können. Wenn hier jemand mit jemandem reden muss, ist er das."

Kvyat versucht sich zu erklären

Kvyat versuchte nach dem Rennen, seine Sicht der Dinge zu erklären: "Bei mir blockierten in der zweiten Kurve die hinteren Bremsen. Leider war es sehr schwer, in diesem Moment stehenzubleiben. In der dritten Kurve haben plötzlich alle vor mir aus irgendeinem Grund zu bremsen begonnen, und wieder war Vettel vor meinem Auto."

Immerhin zeigt er sich reumütig. "Das ganze Chaos entstand durch mich. Das fühlt sihc nicht toll an, aber manchmal passiert das in der Formel 1. Normalerweise lerne ich daraus. Ich entschuldige mich bei allen, die betroffen waren. Wir müssen sicher alle reden. Es ist einfach, mich nun zu attackieren und ich glaube, das tut auch jeder, aber es ist okay für mich."

Für Teamchef Christian Horner war es weniger okay. Er bekam an der Boxenmauer sogar noch Besuch von Vettel während des Rennens. "Es war offensichtlich Daniils Fehler. Ich glaube, er weiß wars passiert ist – wir hätten heute Punkte holen können."

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