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Formel 1: Sebastian Vettel blickt auf 2010

Titelkampf mehr als Schumi gegen Vettel

Sebastian Vettel Foto: xpb 28 Bilder

Sebastian Vettel hat 2010 ein klares Ziel vor Augen. Nach der Vizemeisterschaft soll in seinem zweiten Red Bull-Jahr endlich der Titel her. Viele warten gespannt auf das Duell mit Michael Schumacher. Doch Vettel warnt davor, die anderen Konkurrenten abzuschreiben.

10.02.2010 Tobias Grüner

Während es in den anderen Top-Teams zum großen Stühlerücken über den Winter kam, herrscht bei Red Bull Kontinuität. Piloten, Designer, Teamleitung und Ingenieure kennen sich bereits aus dem Vorjahr und blasen nun gemeinsam zum Angriff auf den Titel. "Die gleichen Fahrer und die gleichen Leute im Team zu haben tut mit Sicherheit gut", erklärte Sebastian Vettel am Rande der ersten Testfahrten in Jerez.

Vettel: Kein Ersatz für die Formel 1

"Jeder kennt sich, jeder weiß wie der andere arbeitet. Aber ich glaube auch, dass die Fahrer, die das Team gewechselt haben, viel Erfahrung haben. Das dauert wohl nicht allzu lang, sich einzugewöhnen. Leute wie Fernando Alonso, die in den letzten Jahren öfter das Team gewechselt haben, die wissen wie man das macht. Ich glaube nicht, dass das ein großer Nachteil ist."

Über die lange Winterpause konnte jeder sein neues Umfeld ausgiebig kennenlernen. Seit dem Grand Prix von Abu Dhabi Anfang November ruhten die Formel 1-Motoren. "Es ist schon eine lange Zeit. Es ist schwer. Für die Formel 1 gibt es keinen wirklichen Ersatz. Manchmal hat man sich gefragt, was man überhaupt macht. Man steht auf, trainiert, isst zu Mittag, trainiert wieder und geht dann irgendwann ins Bett. Das ist nicht gerade das, was man am liebsten machen würde. Es ist schön, dass wir jetzt hier sind. Alleine die Motoren zu hören und die Autos zu sehen. Jetzt geht es wieder los."

Noch kein Name für Vettels neuen RB6

Normalerweise gibt Vettel seinen neuen Autos immer einen Namen, der dann gut lesbar im Cockpit angebracht ist. Trotz der langen Winterpause ist dem Heppenheimer aber noch nichts Kreatives für den neuen Red Bull RB6 eingefallen. "Ich bin noch am Überlegen", erklärte der Deutsche am Rande der Präsentation. Das Ziel für die neue Saison steht dagegen schon lange fest: "Da muss ich nicht lange nachdenken. Das war letztes Jahr schon klar: Weltmeister werden!"

Für Fans und Medien wird es besonders spannend, wenn Vettel das erste Mal auf der Strecke seinem Freund Michael Schumacher als Konkurrent auf der Strecke begegnet. Doch der Youngster versucht die Bedeutung des Generationenduells herunterzuspielen. "Mein Verhältnis zu Michael ist genau wie vorher. Ich habe ihn jetzt eine Zeit lang nicht mehr gesehen und seine Rückkehr wie die meisten über die Medien verfolgt. Es gibt aber mehr als zwei Fahrer in der Formel 1. Man darf niemanden abschreiben und niemanden vergessen. Es gibt in diesem Jahr sehr viele Teams und sehr viele Fahrer, die ganz vorne mitmischen können", warnt Vettel.

Schumacher fährt nicht zum Spaß

Eine Einschätzung über die Stärke seines Kindheitsidols wollte Vettel noch nicht abgeben: "Michael war jetzt ein paar Jahre nicht mehr dabei und ist jetzt wieder da. Da bleibt erst einmal abzuwarten, wie sich das neue Team schlägt und natürlich er selbst. Es gibt noch viele Dinge, die man noch nicht einschätzen kann. Es ist anzunehmen, dass Michael bei seinem Entschluss zur Rückkehr auch der Meinung ist, dass er ganz vorne mitfahren kann. Er ist keiner, der nur aus Spaß an der Freude mitfahren will."

Vettel wird erst am Freitag im neuen RB6 sitzen. Bis dahin hat er noch ein wenig Zeit, sich die Autos seiner Rivalen anzuschauen. Die Konkurrenzanalyse macht dem Deutschen nach eigener Aussage viel Spaß: "Ich schaue mir schon die anderen Autos genauer an und lasse mir die Unterschiede dann auch von unseren Leuten erklären. Mich interessiert das schon. Die Formel 1 ist die Spitze des Motorsports und jedes Auto ist ein Kunstwerk. Auf der Strecke ist es dann natürlich egal, wie das andere Auto aussieht."

Viel von Red Bull bei der Konkurrenz

Beim Blick auf die Konkurrenz sind Vettel einige besondere Details aufgefallen: "Es gibt viele interessante Sachen an den anderen Autos. Auch Dinge, die man von unserem Auto aus dem Vorjahr kennt. Am auffälligsten sind vielleicht diese Höcker vorne am Cockpit. Rundherum war es einfach interessant die anderen Autos zu sehen und zu analysieren, wie viel da von unserem Auto drinsteckt."

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