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Vettel übernimmt WM-Pokal

Weihnachtsgruß an seine Jäger

Sebastian Vettel WM-Pokal 2012 Foto: dpa 58 Bilder

Mit dem WM-Pokal im Arm schickte Sebastian Vettel einen unmissverständlichen Weihnachtsgruß an seine Jäger.

10.12.2012 dpa

"Ich habe schon letztes Jahr gesagt, dass ich den nicht wieder hergeben will", sagte der Formel-1-Weltmeister nach der Saisonabschluss-Gala des Internationalen Automobilverbands FIA in Istanbul und verabschiedete sich mit dem schweren Silberpott in die Winterpause. "Es ist ein fantastisches Gefühl, diese Trophäe für ein weiteres Jahr mit nach Hause nehmen zu dürfen", versicherte der jüngste Dreifach-Champion der Königsklasse.

Fast hätte der Red-Bull-Pilot die Glitzer-Show im ehemaligen Sultanspalast am Bosporus verpasst, wie die Agentur Anadolu in der Nacht zum Samstag berichtete. Der 25-Jährige habe seinen Reisepass vergessen und am Flughafen knapp eine Stunde warten müssen, ehe er mit einem Ersatzdokument einreisen durfte und rechtzeitig zur Gala im Fünf-Sterne-Hotel erschien.

Im schwarzen Anzug mit Fliege nahm Vettel dann den Pokal aus den Händen von FIA-Präsident Jean Todt entgegen. Wie in den vergangenen Jahren werde die Trophäe einen Platz auf seinem Küchentisch erhalten, verriet der Red-Bull-Pilot. Dort soll sie erneut Ansporn sein für die Titelverteidigung im kommenden Jahr. In zwei Monaten wird Vettel bei den Tests in Jerez auf die Strecke zurückkehren.

Noch offen ist jedoch, ob der Hesse dann schon sein neues Auto ausprobieren kann. Die Entwicklung des RB9 verzögert sich. "Wir werden etwas später dran sein als geplant", sagte Chef-Designer Adrian Newey der spanischen Zeitung "Mundo Deportivo". Das Team habe bis zuletzt seine Kraft ins aktuelle Auto stecken müssen, um erneut beide Titel in der Fahrer- und Konstrukteurs-WM zu gewinnen. Die Verspätung sei aber "kein ernsthaftes Problem", betonte Newey.

Zumindest die Historie spricht für Vettel. In der Geschichte der Formel 1 hatten zuvor nur Juan Manuel Fangio und Rekordchampion Michael Schumacher den Titel dreimal in Serie gewinnen können. Beide triumphierten dann auch im Folgejahr wieder. Red-Bull-Teamchef Christian Horner warnte jedoch: "Das Schlimmste, das man in der Formel 1 machen kann, ist, die Konkurrenz zu unterschätzen.!

Der WM-Zweite Fernando Alonso nutzte den Gala-Abend von Istanbul dann auch zu einem Versprechen an Vettel. "Nächstes Jahr werden wir noch härter kämpfen", sagte der Spanier. Auch Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo hat genug von der Titelflaute der Scuderia. "Ich
möchte die WM gewinnen und erwarte daher vom Team eine signifikante Steigerung", hatte er dem Team zum Beginn der Winterpause gesagt.

Dafür aber müssen Ferrari und Alonso erstmal an Vettel vorbei. Die nächste Jagd auf den Triple-Champion beginnt am 17. März beim Großen Preis von Australien in Melbourne. "Sebastian ist jetzt der Maßstab", sagte Formel-1-Boss Bernie Ecclestone.

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