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Formel 1: Red Bull-Duell Webber vs. Vettel

Neue Reifen schmecken Webber besser

Mark Webber und Sebastian Vettel Foto: xpb 28 Bilder

Im teaminternen Red Bull-Duell liegt Mark Webber diese Saison deutlich näher am Sebastian Vettel. Nicht erst seit den deutlichen Niederlagen in Spanien Monaco muss der Deutsche mehr kämpfen. Wir sagen Ihnen, was hinter Webbers Höhenflug steckt.

21.05.2010 Michael Schmidt

Mark Webber ist beim Grand Prix-Doppelschlag von Barcelona und Monaco geradezu explodiert. Zwei Pole Positions, zwei Siege - der Konkurrenz ließ die nominelle Red Bull-Nummer zwei nicht eine einzige Führungsrunde übrig. Mit 78 Zählern setzte sich der Australier punktgleich mit Teamkollege Vettel an die Spitze der WM-Wertung. Bevor es nach Europa ging, stand es noch 45:28 für den Deutschen.

Dabei war Webber schon in den Wintertests näher an die teaminterne Referenz herangerückt. In den ersten vier Rennen konnte der Routinier seine gute Form allerdings noch nicht in Ergebnisse umwandeln: In Bahrain kam Webber einfach nicht mit dem neuen langsamen Streckenteil zurecht, in den Chaos-Rennen von Australien und China war der 33-Jährige oft mit der falschen Strategie unterwegs. In Malaysia verlor Webber den Sieg und das teaminterne Duell gegen Vettel am Start.

Neue Reifengeneration passt zu Webber

Als der Australier langsam unter Druck geriet, folgte der Befreiungsschlag von Barcelona und Monaco. Doch warum ist Vettel in diesem Jahr nicht mehr so dominant, wie in der vergangenen Saison? Wie Webber in der aktuellen Ausgabe von auto motor und sport (Heft 12/ seit 20. Mai im Handel) erklärt, hat der Aufschwung vor allem technische Gründe. "Die neue Reifengeneration passt besser zu meinem Fahrstil."

Bridgestone hat über den Winter die Struktur und die Mischungen modifiziert. Die neuen Gummis kann Webber besser nutzen als Vettel. "Das lieg an den Karkassen, vorne wie hinten", geht der Australier ins Detail. "Der Vorderreifen beißt nicht mehr so giftig zu wie im letzten Jahr. Der hintere besitzt eine bessere Seitenstabilität. Sebastian hat es lieber andersherum."

Auch Massa und Schumacher mit Reifen-Problemen

Die Reifen spielen in diesem Jahr eine größere Rolle, als man denkt. Felipe Massa sieht gegen Alonso kein Land, wenn die Mischungen härter sind. "Mir fehlt das Gefühl für das Auto." Nur wenn Bridgestone wie in Bahrain oder Monte Carlo die weichere Kombination anbietet, ist Massa auf Ballhöhe mit Alonso. "Ich habe dann von der ersten Runde an den Grip, den ich brauche."

Von Michael Schumacher kamen zu Saisonbeginn ähnliche Klagen. Er scheint das Reifenrätsel gelöst zu haben. Vettel ist sich mit Schumacher einig: "Aus diesen Reifen kannst du nicht mehr so viel rausholen wie früher. Die haben ein niedrigeres Limit." Auf Vettel wartet also noch bis zum Ende der Saison ein enger Kampf gegen den eigenen Teamkollegen.

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