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Vettels sechster Trainingssieg

"Lieber erste Reihe und hinter Ricciardo"

Sebastian Vettel - Formel 1 - GP Italien - 6. September 2014 Foto: xpb 34 Bilder

Sebastian Vettel feierte seinen sechsten Trainingssieg gegen Daniel Ricciardo. Der Weltmeister sah sich in seinem Chassiswechsel bestätigt. Trotzdem war es ein Sieg mit einem Wermutstropfen. Die Red Bull starten nur von den Plätzen 8 und 9.

06.09.2014 Michael Schmidt

Diese Bestätigung tat gut. Besonders nach der bitteren Niederlage von Spa. Sebastian Vettel nahm Daniel Ricciardo im Kampf um die besten Startplätze 0,273 Sekunden ab. Das ist in Monza eine Menge Holz. Ricciardo entschuldigte sich mit einem breiten Grinsen: "Ich habe in der Parabolica zu viel riskiert und Zeit liegen gelassen." Allein im letzten Sektor nahm Vettel seinem Stallrivalen zwei Zehntel ab.

Red Bull fehlen 9 km/h auf der Geraden

Doch die Freude über den sechsten Trainingssieg im 13. Rennen war durch die bescheidenen Startplätze getrübt. Vettel und Ricciardo gehen nur von den Plätzen 8 und 9 ins Rennen. Und die Autos vor ihnen haben alle eine besseren Topspeed. Die Red Bull verlieren auf die Mercedes fast 9 km/h. Selbst die Ferrari sind um 5 km/h schneller. "Die Geraden killen uns", analysiert Ricciardo. "Wir wussten, dass es schwieriger wird als in Spa, haben insgeheim aber schon auf die dritte Startreihe gehofft."

Vettel meinte dazu: "Ich wäre lieber hinter Daniel, aber dafür in der ersten Reihe." Der Titelverteidiger glaubt, dass die Mercedes und Williams außer Reichweite sind. "Dahinter fahren Ferrari, McLaren und wir ungefähr gleich schnell. Es war so eng, dass ich genauso gut auf dem sechsten Startplatz hätte stehen können." Obwohl Red Bull bei den Longruns am Freitag einen exzellenten Eindruck hinterließ, sind die Möglichkeiten im Rennen nach vorne zu kommen begrenzt. "Wir müssen in der Startrunde mehr riskieren", kündigt Ricciardo an. "Und dann hängt alles davon ab, wer sich am frühesten zum Boxenstopp traut." Vettel sagt: "Wenn du in Runde 17 oder 18 kommst, ist das schon sehr aggressiv."

Wer traut sich wann zum Boxenstopp?

Der GP Italien wird für praktisch alle Teilnehmer ein Einstopp-Rennen. Obwohl für den Renntag noch höhere Temperaturen angekündigt sind. Die harten Reifen halten ewig. Vettel sieht aber trotzdem ein Problem: "Je länger du sie fährst, umso heißer werden sie. Und dann fängst du an zu rutschen. Du musst dir also gut überlegen, wann du deinen Boxenstopp einlegst. Mit einem frühen Stopp kannst du zwar Plätze gutmachen, aber dann bezahlst du möglicherweise am Ende des Rennens."

Das Trainingsergebnis und die Rennsimulationen am Freitag haben Vettel in seiner Meinung bestätigt, dass der Chassiswechsel richtig war. "Ich spüre, dass ich die Reifen besser in den Arbeitsbereich bringen kann. Und dass sie sind konstanter." Auch für die Frage, warum das Auto im Renntrim besser ist als auf eine Runde, haben die Red Bull-Piloten eine Erklärung: "Wir gewinnen mit unserem Heckflügel in DRS-Stellung weniger Topspeed im Vergleich zur Konkurrenz. Im Rennen fahren wir meistens ohne DRS. Deshalb sind wir da im Vergleich schneller."

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