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Vierte Pole in Folge für Rosberg

Was machen sie anders, Herr Rosberg?

Vettel, Rosberg & Hamilton - GP Mexiko 2015 Foto: xpb 65 Bilder

Nico Rosberg startet zum vierten Mal in Folge von der Pole Position. Die drei davor haben ihm kein Glück gebracht. Doch was ist plötzlich anders als zuvor? Rosberg kann es nicht sagen. Und Lewis Hamilton ist es egal.

01.11.2015 Michael Schmidt

Die Serie hätte Nico Rosberg zu Saisonbeginn gebraucht. Bei den letzten vier Grand Prix startete der Deutsche von der Pole Position. Viele fühlen sich an das letzte Jahr erinnert, als Rosberg das Trainingsduell gegen Lewis Hamilton mit 12:7 gewann. Warum geht der Knoten jetzt plötzlich auf?

Rosberg kann keine schlüssige Antwort liefern. "Ich habe erkannt, dass ich da vorher ein Problem hatte und daran arbeiten muss. Es gibt aber keinen speziellen Grund, warum es jetzt besser läuft. Es hat in den letzten vier Rennen einfach alles gepasst."

Auch Lewis Hamilton konnte nicht zur Aufklärung beitragen. "Nico hat einfach vier gute Qualifikationen gehabt. Ihm hat das Auto gepasst. Ich zerbreche mir aber nicht groß den Kopf darüber. Der wichtigste Teil des Wochenendes ist das Rennen. Nach deiner Karriere schaust du dir die Rennergebnisse an und nicht die Trainingsresultate."

Kein Buch mit Regeln bei Mercedes

Die letzten drei Pole Positions brachten Rosberg kein Glück. Zwei Mal verlor er das Duell mit Hamilton in der ersten Kurve, ein Mal streikte das Gaspedal. Rosberg hat die strittigen Startszenen mit Hamilton aus seinem Kopf verbannt. "Das ist Vergangenheit. Ich mache Attacke wie immer und schaue nur nach vorne."

Auch Teamchef Toto Wolff hat das Thema abgehakt. Am Kommandostand von Mercedes wird beim Start nicht mehr gezittert als sonst. "Ich habe mir die Szene in Austin bestimmt 30 Mal angeschaut. Beide sind dort unter schwierigen Bedingungen extrem hart gefahren. Solange sie auf der Strecke bleiben, geht das in Ordnung. Sollen wir ihnen jetzt ein Buch mit Regeln in die Hand drücken, in dem alle möglichen Szenarien abgedeckt sind? Das wäre falsch. Wir haben das Thema mit beiden diskutiert. Jetzt liegt es in der Hand der Fahrer."

Der größere Unsicherheitsfaktor liegt nach Meinung der Mercedes-Strategen im Rennen selbst. Weil die Teams wie in Austin wieder relativ unvorbereitet in das Rennen gehen. Die Zuverlässigkeit ist genauso ein Fragezeichen wie das Reifenmanagement und das Wetter. "Wenn es trocken bleibt, ist es weniger eine Fahrt ins Ungewisse als in Austin. Bei Regen mehr", urteilt Rosberg. Er schätzt: "Die Top 5 haben Siegchancen."

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