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Villalonga hilft HRT F1

Weißer Ritter für Hispania Racing

Bruno Senna - GP Korea 2010 Foto: dpa 8 Bilder

Das finanziell angeschlagene Formel 1-Team HRT F1 soll künftig auf sicheren Beinen stehen. Der ehemalige Telefonica-Chef Juan Villalonga wird den spanischen Rennstall ab sofort bei der Sponsorensuche unterstützen.

06.11.2010 Tobias Grüner

Der neue Hoffnungsträger bei HRT F1 heißt Juan Villalonga. Der 57-jährige Geschäftsmann soll den kleinen spanischen Rennstall wieder auf sichere Beine stellen. Ob er dabei auch eigenes Geld in das Formel 1-Team steckt ist nicht bekannt. Villalonga soll vor allem dabei helfen, dass neues Geld von außen hereinkommt.

HRT will dank Villalonga wachsen

Teambesitzer Jose Ramon Carabante ist überzeugt, dass der Neuzugang dem Rennstall helfen wird. "Dank der neuen Verbindung werden wir unsere Fähigkeiten in den Bereichen innovatives Marketing und Sponsor-Aktivitäten deutlich verstärken", erklärte der Spanier. Carabante und Villalonga haben sich bereits mit Bernie Ecclestone getroffen, um dem F1-Boss den Geschäftsplan für die nächsten Jahre zu erläutern.

Erst in der vergangenen Woche hat das Team eine technische Kooperation mit Williams über die Lieferung von Getrieben bekanntgegeben, um sportlich konkurrenzfähiger zu werden. Carabante hofft, dass sein Team dank der neuen Parnerschaft mit Villalonga auch wirtschaftlich auf stabilen Füßen steht. "Wir werden das Beste aus seiner Führungsstärke, seinem Wissen und seinen Beziehungen in den Bereichen Technologie und Kommunikation herausholen. Dadurch können wir als ganzes Team wachsen."

Villalonga: "Qualität der Sponsoren entscheidend"

Der neue Hoffnungsträger geht ebenfalls mit hohen Erwartungen in die HRT-Ehe. "Die Formel 1 ist schon immer eng mit den Gebieten Innovation, Forschung und Technologie verbunden und Hispania muss auf diesem Level auch vertreten sein - mit einer stabilen Führung. Der Schlüssel ist nicht die Anzahl der Sponsoren sondern deren Qualität", erklärte Villalonga bei seiner Vorstellung.

Führungsstärke hat der Spanier bereits bei seinem Engagement beim spanischen Kommunikationsriesen "Telefonica" unter Beweis stellen können. Aus dem Staatsunternehmen machte Villalonga eines der drei größten Telekomunikations-Unternehmen weltweit. Erst 2010 wurde er von Harvard Business Review zu einem der 100 besten Gechäftsführer gewählt.

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