Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Virgin MVR-02 für die Formel 1-Saison 2011

Der neue Virgin-Renner von Timo Glock

Virgin MVR02 Test 2011 Foto: xpb 26 Bilder

Mit dem MVR-02 will Virgin in der Formel 1-Saison 2011 näher an das Mittelfeld heranrücken. Am Montag (7.2.) wurde der neue Renner von Timo Glock in London präsentiert. Wir haben die ersten Bilder des neuen Virgin.

07.02.2011 Tobias Grüner

Virgin MVR-02 - so heißt der neue Arbeitsplatz von Timo Glock. Als drittletztes Team präsentierte der kleine englische Rennstall, der 2011 unter dem Namen Marussia Virgin Racing an den Start geht, seinen neuen Formel 1-Rennwagen.

Virgin MVR-02 Präsentation in London

Im Gegensatz zu vielen anderen Teams wählte die kleine Virgin-Truppe für die Präsentation einen größeren Rahmen. In einem Fernsehstudio der BBC in London zogen die Piloten Timo Glock und Jerome D'Ambrosio vor der versammelten Weltpresse das Tuch von dem neuen Virgin MVR-02.

Was darunter zum Vorschein kam, überraschte nicht. Schon vorher erklärte Timo Glock: "Wir können uns solche radikalen Lösungen wie die Konkurrenz nicht leisten. Wir müssen erst noch lernen." Wie im vergangenen Jahr wurde das Auto komplett am Computer designt. Auf die Arbeit im Windkanal verzichtet Virgin fast schon traditionell.

Neue Nase, neue Airbox

Von der Form her erinnert der neue Bolide stark an das Vorjahresmodell. Die Nase sitzt immer noch relativ tief, ist aber nun breiter und knubbeliger. Die Höcker auf der Front sind zudem deutlich ausgeprägter. Auch an der Airbox lassen sich Unterschiede zum Vorgänger erkennen. Die Seitenkästen sind dem allgemeinen Trend folgen stark unterschnitten. Die Lufteinlässe sehr schmal.

Das auffälligste Merkmal des neuen Virgin ist die neue Lackierung. Durch die Kooperation mit dem russischen Sportwagenbauer Marussia ist der Weiß-Anteil etwas gestiegen. Vor allem die helle Nase sticht ins Auge.

Virgin MVR-02 ohne KERS zuverlässiger?

Wichtiger als die äußere Form ist jedoch das, was unter der Karbon-Haut steckt. Im Vorjahr fiel Timo Glock zu oft wegen technischer Probleme aus. Das größte Problem stellte eine falsche Berechnung des Tankvolumens dar. Weil nicht genug Sprit für ein ganzes Rennen in den Virgin passt, musste das Chassis neu konstruiert werden. "Das wird uns nicht nochmal passieren", ist sich Glock sicher. "Diesmal ist der Tank eher zu groß."

Nicht an Bord des neuen Virgin MVR-02 ist die Hybrid-Technologie. Genau wie Hispania verzichtet das Team aus Dinnington die ganze Saison auf den KERS-Einsatz. Laut Glock steht die Zuverlässigkeit vor purem Speed. "Wir hoffen zu Beginn der Saison die Probleme der Konkurrenz ausnutzen zu können. Dann müssen wir zur Stelle sein", hofft Glock.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden