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Vitantonio Liuzzi

Sutil-Teamkollege pocht auf Vertrag

Tonio Liuzzi Foto: xpb 44 Bilder

Die Vergabe der Stamm-Cockpits beim Force-India-Rennstall für die Formel-1-Saison 2011 birgt weiter Zündstoff. Der Teamkollege von Adrian Sutil, Vitantonio Liuzzi, pocht auf seinen bestehenden Vertrag für das kommende Jahr.

05.01.2011

Force India gibt sich in der Fahrerfrage weiter verschwiegen. Dabei pfeifen es schon die Vögel von den Dächern, dass der schottische DTM-Champion Paul di Resta heißester Anwärter auf das zweite Cockpit neben Adrian Sutil ist.

Liuzzi will sich damit nicht abfinden. In einem Interview mit dem Online-Fachportal "422race.com" erklärte der Italiener: "Meine Situation ist klar: Force India hat mich nicht über irgendeine Veränderung informiert und für mich zählt nur, was das Team sagt."

Liuzzi hat bestehenden Vertrag für 2011

Er sei ziemlich gelassen, "weil ich einen sehr klaren Vertrag habe für die Saison 2011". Sollte Force India dennoch einen anderen Weg einschlagen, wüsste das Team, womit es zu rechnen habe, drohte Liuzzi. Allerdings könne ihn in der Formel 1 auch nichts mehr überraschen.

Sollte es tatsächlich zu der erwarteten Entlassung kommen, muss sich Force India auf einen Rechtsstreit gefasst machen. Formel 1-Verträge beinhalten in der Regel ein Klausel, dass der Pilot nur mit einer guten Begründung aus dem Cockpit geschmissen werden darf. Liuzzi blieb 2010 zwar deutlich hinter Sutil zurück, ob die mangelhafte sportliche Leistung für einen Rausschmiss ausreicht ist fraglich.

Gibt sich Liuzzi mit Abfindung zufrieden?

Normalerweise werden Fahrer bei vorzeitiger Vertragsauflösung finanziell großzügig abgefunden. Für den 29-Jährigen käme das vorzeitige Aus aber einem Ende der Formel 1-Karriere gleich. Ob Liuzzi ein entsprechendes Vergleichsangebot annehmen würde ist deshalb fraglich.

Sutil hat sich dagegen schon seit langem mit Teammitbesitzer Vijay Mallya auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit geeinigt. Die Unterschrift gilt als Formsache. Seit Wochen wird jedoch über diverse weitere Konstellationen spekuliert. Bis zu den Testfahrten vom 1. Februar an dürfte aber wohl Klarheit herrschen. Auch für Liuzzi.

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