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Vorfreude bei Ecclestone

Suzuka-Comeback nach Renovierung

Bernie Ecclestone & Hiroshi Oshima Foto: dpa 20 Bilder

Drei Jahre lang fuhren keine Formel 1-Autos mehr auf der Strecke in Suzuka. Die freie Zeit haben die Organisatoren genutzt und die Anlage modernisiert. Sowohl die Fans als auch die Teams profitieren von den umfangreichen Baumaßnahmen.

30.09.2009 Tobias Grüner

Suzuka ist bereit für die Zukunft. Nach dem Rückzug von Fuji liegt die Heimat des japanischen Motorsports wieder auf der traditionsreichen Strecke in der Nähe von Nagoya. Bis 2011 laufen die Verträge mit Bernie Ecclestone, in denen Suzuka nun wieder jedes Jahr den Grand Prix von Japan ausrichten darf.

Ecclestone dabei in Suzuka

Der Formel 1-Boss ist voll des Lobes für die Renovierung, die im November 2007 begann. "Ich weiß, dass das Rennen auf einer neuen Strecke ausgetragen wird. Alles ist neu. Es sollte fantastisch werden. Ich bin sehr glücklich." Ecclestone wird sich das Suzuka-Comeback natürlich nicht entgehen lassen uns selbst nach Japan reisen, um die Umbauten zu begutachten.

Das Wichtigste für die Fans: An dem spektakulären Streckenverlauf hat sich nichts verändert. Immer noch ist Suzuka der einzige GP-Kurs auf dem sich die Strecke kreuzt. Die markanten Punkte, wie die Highspeed-Kurve 130R, die "S-Kurven-Kombination" oder die trickreiche "Spoon-Kurve" blieben der Achterschleife erhalten. Bis auf die vergrößerten Auslaufzonen in den Kurven eins und zwei betreffen die Änderungen vor allem Bereiche, in denen sich Fans und Teams aufhalten. Erst im April 2009 wurden die neuen Anlagen eröffnet.

Expansion und Modernisierung

Die wichtigsten neuen Bauwerke sind das Fahrerlager, das Boxengebäude und die neue Haupttribüne. Alle Bereiche wurden auf den neuesten Stand gebracht und großzügiger gestaltet. Auf der nun überdachten Zuschauertribüne an der Zielgeraden finden 1.900 Fans mehr Platz als früher. Die Kapazität wurde auf 12.830 Einzelplätze ausgeweitet. Früher fanden sich hier einfache Bänke.

Damit die Fans nichts verpassen, wurden auf dem gegenüberliegenden Boxengebäude drei große Videoleinwände installiert. Das dreistöckige Bauwerk wurde innerhalb von nur drei Monaten komplett neu aus dem Boden gestampft. Gegenüber dem 1962 errichteten Vorgänger, gewinnt es 100 Meter an Länge. Darin finden nicht nur mehr und geräumigere Boxengaragen als früher Platz sondern auch großzügige Hospitality-Lounges, der technisch aufgerüstete Kontrollturm, ein modernes Pressezentrum sowie das Medical Center mit Hubschrauberlandeplatz.

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