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Vorschau GP Brasilien

Alonso geht volles Risiko

Foto: dpa

Ein dritter Rang reicht Fernando Alonso beim großen Preis von Brasilien (25.9.) zum Titel, doch von taktischem Fahren hält der Spanier nichts. Er will den Sieg, den auch Kimi Räikkönen im McLaren-Mercedes holen muss, um wenigstens noch den Hauch einer Chance zu haben.

22.09.2005

25 Punkte Vorsprung bringt Fernando Alonso mit nach Sao Paulo, maximal 30 Zähler sind in drei verbleibenden Rennen noch zu vergeben. Holt der Spanier sich am Sonntag (Start 19 Uhr MEZ) Platz drei, ist er auch bei einem Räikkönen-Sieg nicht mehr einzuholen.

Doch Alonso denkt gar nicht daran, nur auf Ergebnis zu fahren. Er möchte gewinnen. "Ich bin zwar sehr nah am Titel, aber ich gehe dieses Rennenn an wie jedes andere", sagt der Asturier. "Ich versuche wie immer, das Maximum zu erreichen. Was soll das für ein Rennen sein, wo man nur auf einen dritten Platz zielt? Du must immer versuchen, der Beste zu sein und angreifen. Genau das werde ich tun", sagt Alonso.

McLaren-Mercedes liegt nur sechs Punkte zurück

Teamchef Flavio Briatore wird das Brustgetrommel seines Schützlings gelassen zur Kenntnis nehmen. Trotz angriffslustiger Fahrweise neigt Alonso nicht zu Kurzschlusshandlungen. Zudem liegt Renault im Konstrukteurs-Pokal nur sechs Punkte vor McLaren-Mercedes in Front. Bei einem McLaren-Doppelsieg wären erstmals in dieser Saison die Silbernen vorn.

Neben Räikkönen ist auch Teamkollege Juan Pablo Montoya ein heißer Siegkandidat. Der Kolumbianer gewann schon im Vorjahr auf der 4,3 Kilometer langen, welligen Berg- und Talbahn. Die Südamerika-Fraktion stellt insgesamt vier Fahrer, darunter drei aus Brasilien. Unter den Fahrern Antonio Pizzonia (Williams-BMW), Felipe Massa (Sauber-Petronas) und Rubens Barrichello (Ferrari) ist Letztgenannter das heißeste Eisen im Feuer.

Ferrari ohne Hoffnung

Barrichello war 2004 Trainingsschnellster. Der Mann aus Sao Paulo hat im Vorort Interlagos sein Heimspiel. Doch es gibt keine Anzeichen, dass Ferrari und Bridgestone die Krise überwunden haben und siegfähig wären. "Wenn wir uns die gegenwärtige Situation anschauen, haben wir in Theorie und Praxis kein Auto zum Gewinnen", sagt Rubinho. Michael Schumacher verkündete schon vor Tagen, er gehe ohne Illusionen nach Brasilien.

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