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Vorschau GP China

Showdown in Shanghai

Foto: dpa 19 Bilder

In Shanghai treffen Michael Schumacher und Fernando Alonso am Sonntag (1.10.) erstmals in dieser Saison auf Augenhöhe aufeinander. Der Renault und der Ferrari sind gleich stark. Reifen und Nervenkostüme der Fahrer entscheiden über den Sieg.

28.09.2006

Im dramatischen Duell um den Titel geht der Rest der Formel 1 vor dem Großen Preis von China etwas unter.

Der seit drei Monaten sieglose Titelverteidiger Fernando Alonso geht mit großer Zuversicht in das erste der drei entscheidenden Duelle mit Michael Schumacher um die Weltmeisterschaft in der Formel 1. "Wir sollten sehr schnell sein, das Auto ist am Maximum", sagte der spanische Renault-Pilot mit neuem Kinnbart im Musketier-Look drei Tage vor dem Großen Preis von China in Shanghai (Start 08:00 Uhr MESZ). Das Motorenproblem, das in Monza zuletzt noch zu seinem ersten Ausfall in dieser Saison geführt hatte, sei gelöst. Und damit nicht genug. In China will Flavio Briatore seinen Schützling sogar mit einem stärkeren V8 auf die Reise schicken.

"Es ist ganz einfach: Wer die meisten der drei ausstehenden Rennen gewinnt, gewinnt auch die Meisterschaft", so Alonsos Rechnung. Nachdem er vor drei Monaten nach seinem bis dato letzten Sieg beim Großen Preis von Kanada in Montréal noch 25 Punkte Vorsprung gehabt hatte, liegt er mittlerweile mit insgesamt 108 Punkten nur noch zwei Zähler vor Schumacher. "Als es 25 Punkte waren, wollte ich das nächste Rennen gewinnen und genießen und das ist jetzt genauso. Es gibt keinen Vorsprung, der komfortabel ist", betonte Alonso.

Schumi: "Rennen verkorkst"

Die Mehrheit im Fahrerlager sieht angesichts der leichten Bridgestone-Überlegenheit die besseren Karten eher bei Schumacher, doch dessen Bilanz bei bisher zwei gefahrenenn Rennen in Shanghai ist eher ernüchternd. "Irgendwie waren meine Rennen dort bisher ziemlich verkorkst", gesteht Schumacher.

"Anders als im vergangenen Jahr kommen wir diesmal jedoch mit einem viel stärkeren Gesamtpaket, so dass ich mir Hoffnungen darauf machen kann, dass es in diesem Jahr besser aussehen wird", meinte der 37 Jahre alte Kerpener vor seinem 248. WM-Lauf. "Auf geht es in die nächste Runde", meinte ein entspannter Schumacher, der in Shanghai erstmals nach rund zwei Jahren wieder die Führung in der WM-Wertung erobern kann.

Der achte Deutsche in der Formel 1

Gespannt sind die deutschen Fans in China auf den dritten Freitagsauftritt von Sebastian Vettel im BMW-Sauber. Bei den vergangenen Rennen in Istanbul und Monza war der 19-jährige Testfahrer jeweils die Tagesbestzeit gefahren.

In China wird zudem der achte Deutsche in der laufenden Saison seinen Formel 1-Einstand geben. Michael Ammermüller verrichtet sonst seinen Dienst in der GP2-Serie. Nun testet er für den zumm Stammpiloten aufgerückten Robert Dornbos am Freitag für Red Bull Racing. Michael Schumacher meint zum aufstrebenden Bayern: "Von dem wird man noch hören."

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