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Vorschau GP Deutschland

Rot sieht Schwarz

Foto: dpa

Nur noch als krasser Außenseiter tritt Rekordweltmeister und Vorjahressieger Michael Schumacher bei seinem Heimrennen in Hockenheim an. Freudig die Hände reibt man sich vor dem deutschen GP nur bei Renault und McLaren-Mercedes.

21.07.2005

"Wir müssen zugeben, dass sich die Situation für uns zuletzt eher verschlechtert als verbessert hat", sagte der siebenmalige Formel-1-Titelträger aus Kerpen. Vier Tage vor dem Großen Preis von Deutschland am Sonntag versuchte Schumacher bei Testfahrten in Mugello, seinen Ferrari mit überarbeiteter Aerodynamik wieder auf Touren zu bringen.

Schon vor den Rennen in Silverstone und Magny Cours versuchten die Titelverteidiger mit zusätzlichen Testfahrten, neuen Teilen und ausgefallener Boxenstrategie endlich den Sprung an die Spitze zu schaffen - vergebens. Auch in Hockenheim bietet Ferrari neue Aerodynmik-Teile auf, doch Michael Schumacher glaubt nicht daran, dass damit der Durchbruch gelingt. "Die Konkurrenz wird mit Sicherheit stark sein, aber wir werden auf jeden Fall alles aufbieten", verkündet er trotzig.

Kimi Räikkönen: "WM ist weiter offen"

Weiter oben auf der Rechnung steht Räikkönen, der mit 51 Punkten als Zweiter zwar auch schon 26 Zähler hinter dem enteilten Renault-Rivalen liegt. Doch ohne seine sechs Rückschläge durch Fahrfehler und technische Defekte wäre der Finne auf Platz eins der Fahrerwertung. "Ich will alles geben, um in Hockenheim zu gewinnen und den Abstand auf Alonso zu verkürzen", sagte der Finne. "Der Kampf um die WM ist nach wie vor offen."

Alonso sieht den heißen Duellen auf dem 4,574 Kilometer langen Kurs cool entgegen. "Ich bin sicher, dass wir sehr konkurrenzfähig sein werden, so wie schon bei den Hitzerennen zu Saisonbeginn in Malaysia und Bahrain", sagte der 23 Jahre alte Asturier. Dort feierte Alonso die ersten beiden seiner bislang fünf Saisonsiege. Eine ähnlich starke Leistung - wie auch zuletzt in Magny-Cours (Erster) und Silverstone (Zweiter) - traut sich der Renault-Star auch im Schumi-Land zu. "Unser R25 wird in Hockenheim sehr gut sein."

Mario Theissen: "Keine Wunder"

Pessimistisch ist man dagegen bei Williams: "Nach den enttäuschenden Rennen in Frankreich und England dürfen wir keine Wunder erwarten", sagt BMW-Sportchef Mario Theissen. Immerhin konnten die weißblauen Renner in der vergangenen Woche bei Testfahrten überzeugen. Nick Heidfeld hofft beim Heimspiel, dass die Durststrecke nun vorüber ist: "Ich hoffe, dass ich den Fans ein gutes Rennen zeigen kann."

Wie Heidfeld genießen die Fahrer im badischen Motodrom vor allem die Stadionatmosphäre. Mit ihren Hupen und Böllern ist der Lärm der Zuschauermasse zuweilen sogar im Cockpit zu hören. Seit dem großen Umbau gehört Hockenheim eher zu den langsamen Kursen. Reichlich Abtrieb, eine weiche Abstimmung und viel Traktion aus den meist langsamen Kurven sind hier gefragt.

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