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Vorschau GP Europa

Wie gut ist Ferrari wirklich?

Foto: dpa 50 Bilder

Michael Schumacher strotzt vor seinem Heimspiel vor Selbstvertrauen. Der Imola-Sieger will auch beim Europa-GP am Nürburgring (7.5.) ganz oben auf dem Podium stehen. Derweil bestreitet Manager Willi Weber, dass am Ring schon die Zukunft des Rekordweltmeisters verkündet wird.

04.05.2006 Markus Stier

"Imola soll keine Eintagsfliege bleiben", sagt Michael Schumacher. "Wir haben den festen Willen, vom Nürburgring mit einem Sieg in der Tasche abzureisen."

"Diesmal ist meine Vorfreude fast noch größer als sonst", sagt Schumacher. Auch der Rest der deutschen Fraktion ist voller Tatendrang. "Ich empfinde mein Heimrennen überhaupt nicht als unangenehmen Druck. Ganz im Gegenteil: Ich freue mich riesig auf die Unterstützung dort", sagt Nick Heidfeld, der 2005 seine erste Pole Position in der Formel 1 am Ring holte.

BMW-Sportchef Mario Theissen ist zuversichtlich, dass man den Rückstand auf Renault und Ferrari seit den letzten Tests mit verbesserter Aerodynamik halbiert habe. "Die Grundschnelligkeit des Autos ist vorhanden. Wenn wir es schaffen, diese umzusetzen, haben wir die Chance, in der Eifel in die Punkteränge zu fahren."

Rosberg soll mehr fahren

Dort möchte Williams auch Nico Rosberg gerne sehen. Technik-Chef Sam Michael und Motoren-Partner Cosworth planen, den 20-Jährigen in den freien Trainings mehr fahren zu lassen. Wie sich das mit der Anfälligkeit der Motoren verträgt, die bereits das Imola-Wochenende auf dem Buckel haben, ist noch nicht klar.

Rosberg ist jedenfalls guter Dinge: "Die Strecke macht Spaß. Sie ist schön flüssig und hat die verschiedensten Typen von Kurven. Wir wollen uns verbessern, nachdem wir - speziell nach den Silverstone-Tests - einige Fortschritte gemacht haben."

Große Ambitionen hat McLaren-Mercedes. "Der Nürburgring war der Geburtsort der Silberpfeile, deren 72. Geburtstag wir an diesem Wochenende feiern," sagt Sportchef Norbert Haug. Nach dem erfolgreichen Test eines verbesserten Motors hofft das Team, den Rückstand auf Renault und Ferrari egalisiert zu haben. "Natürlich ist der Sieg immer unser Ziel, und wir treiben unsere Entwicklungsarbeit voran, um hier einen Schritt nach vorn zu machen", sagt Geschäftsführer Martin Whithmarsh.

Willi Weber: "Verkündung ausgeschlossen"

Um beim Heimspiel etwas Druck vom Team zu nehmen, sagt Norbert Haug: "Renault ist der Favorit." Vorjahressieger Fernando Alonso will sich den Schuh nicht anziehen. Der Weltmeister rechnet "erneut mit einem großen Kampf" und warnt: "Wir dürfen Ferrari nicht abschreiben."

"Natürlich ist die Konkurrenz stark, aber wir sind es auch", versicherte Michael Schumacher. "Die Anfangsschwierigkeiten, mit denen wir zu Saisonstart gekämpft haben, dürften hinter uns liegen." Ferrari testete in der vergangenen Woche in Fiorano und Paul Ricard, um an der Aerodynamik des Ferrari zu arbeiten. Es fehlt an Abtrieb, und der ist am Nürburgring in großem Maß gefragt.

"Wir wissen nicht, wie beständig Ferrari sein wird", sagt Fernando Alonso. "Im bisherigen Saisonverlauf waren sie auf den gleichen Strecken stark beziehungsweise nicht so gut wie 2005 auch. Es ist allerdings noch zu früh zu sagen, das wird so weiter laufen."

Verfrüht war auch das Gerücht, Michael Schumacher werde am Ring bereits vorzeitig seine Vertragsverlängerung bei Ferrari bekannt geben: "Natürlich wünsche ich mir eine schnelle Entscheidung, allerdings ist es definitiv ausgeschlossen, dass wir bereits am Wochenende auf dem Nürburgring etwas verkünden", sagte Manager Willi

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