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Vorschau GP Kanada

Buttons erster Sieg?

Foto: dpa

Natürlich ist Michael Schumacher auch in Montreal der Favorit, aber bis auf eingefleischte Schumi-Fans wünscht sich die Formel 1-Gemeinde neue Sieger. Die besten Karten unter den Verfolgern hat BAR-Honda.

10.06.2004

Der Weltmeister genoss seinen Familien-Urlaub in der kanadischen Natur und kommt frisch gestärkt nach Montreal: "Man freut sich richtig drauf, wieder im Auto zu sitzen", sagt Michael Schumacher, der auf der Ile de Notre Dame seinen siebten Saisonsieg anvisiert.

"Sowohl Montreal als auch Indianapolis sollten uns von der Streckencharakterisitk her liegen. Daher erwarte ich uns absolut konkurrenzfähig", sagt Schumacher, der wieder einmal zwei Rekorde knacken könnte: Noch nie hat ein Fahrer sieben Mal in Montreal gewonnen, und überhaupt konnte noch kein Fahrer irgendein Rennen sieben Mal für sich entscheiden.

Motoren- und Bremsenmord

Bei Williams-BMW fehlt beiden Fahrern das rechte Zutrauen in die Konkurrenzfähigkeit ihres Autos, dementsprechend zurückhaltend sind die Erwartungen. Noch dürftiger sieht es bei McLaren-Mercedes aus: Wegen der ungeklärten Motorschäden am Nürburgring müssen Kimi Räikkönen und David Coulthard mit einer schwächeren Motoren-Version vorlieb nehmen.

Die Power-Strecke auf einer Insel im St. Lorenz-Strom ist eine Ansammlung aus langsamen Schikanen und langen Geraden. Nur in Monza wird mehr Vollgas gefahren. Die Bremsen werden ähnlich stark beansprucht wie in Imola. Die Fahrer fürchten daher vor allem immer wieder auftetendes Bremsversagen und platzende Zehnzylinder. Reichlich Motorleistung, ein gutes Bremsverhalten und Traktion sind dagegen die gefragten Eigenschaften beim kanadischen GP.

Noch mehr Leistung bei Honda

Der Start, die Bremsen und die Traktion sind die herausragenden Qualitäten der Renault, aber auf den Geraden fehlen Jarno Trulli und Fernando Alonso 30 bis 40 PS zum Siegen. Mangelnde Leistung ist nicht gerade das Problem der BAR-Honda. Der japanische Motorenpartner hat 2004 mit den Top-Herstellern BMW und Ferrari mindestens gleichgezogen, wenn nicht sogar die Nase vorn.

Für Kanada kommt eine weitere Leistungsspritze: 925 PS soll der Honda-V10 nun leisten. Das Problem liegt in der Zuverlässigkeit. Takuma Sato strandete 2004 vier Mal mit Motorschaden. Der einzige, der immer durchkam, war sein Teamkollege Jenson Button. Der Engländer ist auch der einzige, der sich in der laufenden Saison nicht einen einzigen nennenswerten Fahrfehler geleistet hat. So ist Jenson Button in Montreal zumindest auf dem Papier der Schumi-Jäger Nummer eins.


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