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Vorschau GP Malaysia

Das Prinzip Hoffnung

Foto: Wolfgang Wilhelm

Die Ferrari-Konkurrenz hofft in Sepang auf gute Michelin-Reifen, auf trockenen Asphalt und heiße Temperaturen. Vor allem hoffen die Schumacher-Jäger darauf, dass Ferrari wie im Vorjahr schwächelt. Mehr als die Hoffnung bleibt ihnen zur Zeit nicht.

18.03.2004

Im Vorjahr kam Ferrari ebenfalls als Australien-Sieger nach Malaysia. Im Training wurden die Roten von den Renault abgehängt (Fernando Alonso holte seine erste Pole-Position), im Rennen hatten sie das Nachsehen gegen Kimi Räikkönen und seinen McLaren-Mercedes. 2004 gilt Malaysia als Standortbestimmung für das Kräfteverhältnis: "Wenn wir hier nicht schnell sind, sind wir nirgendwo schnell", sagt Juan Pablo Montoya.

Mit der Theorie, dass Ferrari auch in diesem Jahr trotz Dominanz in Melbourne in Sepang durchgereicht werden könnte, halten die Teams von McLaren, Williams und Renault ihre Motivation über Wasser. Tatsächlich liegt der malaysische Kurs mit Asphalt-Temperaturen über 50 Grad traditionell den Michelin-Reifen der Ferrari-Gegner. Und es ist ebenfalls richtig, dass die Autos von McLaren und Williams auf den Kurs 70 Kilometer südlich der Hauptstadt Kuala Lumpur bisher etwas besser zugeschnitten waren.

Zwei Denkfehler

Doch in der Rechnung der Verfolger sind zwei Denkfehler: Zum einen ist Bridgestone 2004 deutlich besser vorbereitet als im Vorjahr. Gerade an Reifen für heiße Temperaturen haben die Japaner schwer gearbeitet. Zum anderen fuhr Ferrari 2003 in Sepang noch mit dem Auto von 2002, mit dem Michael Schumacher bei freier Fahrt die schnellsten Runden des Rennens drehte. Der in Brasilien eingeführte F2003 GA war jedoch noch um etwa eine Sekunde schneller. 2004 ist Ferrari nicht auf ein ausgereiztes Vorjahres-Modell angewiesen.

Die Zeichen stehen für die Ferrari-Jäger also nicht gut. Entsprechend leise sind die Töne der Herren Dennis und Williams. Man erwartet zwar, näher an Schumacher und Barrichello heranzukommen, aber ein anderer Sieger als Ferrari wäre eine Überraschung. Zu guter Letzt könnte das Wetter den Michelin-Teams noch das Wochenende verhageln. Für alle drei Tage sind für den frühen Nachmittag schwere Schauer angekündigt. Sollte es regnen, dürften die Bridgestone-bereiften Teams der Michelin-Konkurrenz davonschwimmen.

Start um 8 Uhr

Der GP Malaysia wird am Sonntag (21.3.) um 15 Uhr Ortszeit gestartet. Bei einer Zeitverschiebung von sieben Stunden ergibt das eine mitteleuropäische Zeit von 8 Uhr am Morgen.

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