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Vorschau GP Malaysia

Zittern vor den Roten

Foto: - 52 Bilder

Niemand zweifelt vor dem zweiten Saisonrennen am Ostersonntag (8.4.) an der drückenden Überlegenheit von Ferrari. In Sepang scheint die Roten nur einer stoppen zu können: sie selbst.

05.04.2007

Wegen der tropischen Temperaturen bis zu 40 Grad mit hoher Luftfeuchte sind viele der GP-Stars schon frühzeitig nach Malaysia gereist, um sich vor der schweißtreibenden Veranstaltung in Malaysia zu akklimatisieren.

Aber nicht der zu erwartende großen Wasserverlust macht Kimi Räikkönen beim zweiten Rennen des Jahres Sorgen, sondern ein winziges Wasserleck an seinem Achtzylinder. Die Anomalie trat schon in Melbourne auf, spätestens am Freitagabend (6.4.) will Jean Todt entscheiden, ob der Motor ein Risiko darstellt und ausgetauscht wird.

Gute Überholchancen

Sollte Räikkönen den Motor wechseln lassen, startet er im Rennen im besten Falle von Rang elf, doch das dürfte den Eismann nur mittelmäßig beeindrucken. Auf dem 5,543 Kilometer langen Kurs in Sepang lässt sich ausgezeichnet überholen. Räikkönens Pech würde Teamkollege Felipe Massa in die Hände spielen.

Ferrari zeigte sich bei den viertägigen Testfahrten im Vorfeld klar überlegen. "Ferrari ist uns nach wie vor ein Stück voraus", gesteht Weltmeister Fernando Alonso. Der Vorsprung liegt nach Alonsos Schätzung bei sieben Zehntelsekunden. Die überlegene Aerodynamik dank des längeren Radstands wirkt sich in den schnellen Kurven von Sepang noch stärker aus als in Melbourne. Auch das Weltmeister-Team Renault sieht ein:" Es ist illusorisch, dass wir Ferrari schlagen", sagt Technik-Chef Bob Bell.

Heidfeld hofft aufs Podium

Die deutschen Fahrer reisen allesamt optimistisch nach Sepang. Für denTabellenvierten Nick Heidfeld ist das Rennen 70 Kilometer südlich von Kuala Lumpur fast so etwas wie ein Heimspiel. Durch den langjährigen malaysischen Hauptsponsor Petronas gefördert, ist der Mönchengladbacher auf der malayischen Halbinsel ziemlich populär.

Ermutigt durch die guten Testzeiten von Teamkollege Robert Kubica spekuliert Heidfeld auf eine Platzierung unter den besten Drei. Mehr als nur ein oder zwei Pünktchen wollen Ralf Schumacher (Toyota) und Nico Rosberg (Williams) erobern. "Malaysia war immer ein gutes Pflaster für mich", sagt Ralf Schumacher.

Nico Rosberg: Testen mit einem Lächeln

Williams-Kollege Rosberg genoss die Testfahrten auf dem breiten Kurs von Hermann Tilke. So intensiv kam der Wiesbadener in seiner Formel 1-Zeit auf keiner GP-Strecke zum Fahren. Rosberg glaubt, in der Abstimmung seines Autos große Fortschritte gemacht zu haben. "Ich verlasse die Strecke mit einem Lächeln", sagte er vor Wochenfrist.

Ein neues Aerodynamikpaket soll die Spyker aus der letzten Startreihe ins Mittelfeld katapultieren. Nach einem turbulenten Debüt mit einer Kollision und zwei Sportstrafen will Adrian Sutil im Spyker in Malaysia ausschließlich mit guten Rundenzeiten auf sich aufmerksam machen und das Rennen in jedem Fall vor Teamkollege Christijan Albers beenden. 

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