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Vorschau GP Spanien

Setzt Bottas die Barcelona-Serie fort?

Valtteri Bottas - Mercedes - Formel 1 - Test - Barcelona - 1. März 2017 70 Bilder

Für den GP Spanien erwarten wir das erste große Upgrade-Festival des Jahres. Die größte Ausbaustufe will Red Bull zünden. Reicht das, um Ferrari und Mercedes herauszufordern? In unserer Barcelona-Vorschau haben wir die letzten Infos.

10.05.2017 Tobias Grüner 2 Kommentare

Die Formel 1 hat die Fans in dieser Saison begeistert. Nach drei Jahren Mercedes-Dominanz ist die Spannung in der Königsklasse zurückgekehrt. In den ersten vier Rennen haben sich die Siege der Silberpfeile immer mit denen von Ferrari abgewechselt. Geht es nach dem Gesetzt der Serie, wäre nun also wieder Sebastian Vettel an der Reihe.

Eine andere Statistik spricht allerdings für einen erneuten Erfolg von Valtteri Bottas: In den letzten 10 Jahren haben 10 verschiedene Piloten das Formel 1-Rennen in Barcelona gewonnen - darunter auch bereits Vettel, Hamilton, Verstappen und Räikkönen. Mit Bottas würde wieder ein neuer Name in die Siegerlisten kommen. Das gleiche gilt natürlich auch für Daniel Ricciardo.

In Barcelona werden die Karten komplett neu gemischt. Zum Auftakt in die Europa-Saison erwarten wir bei allen Top-Teams größere Upgrade-Pakete, die das Kräfteverhältnis gehörig durcheinander bringen könnten. Den größten Fortschritt erwarten alle Experten bei Red Bull. Der RB13 soll sich in vielen Punkten verändert zeigen. Ob das reicht, um die Lücke zu Mercedes und Ferrari zu schließen, ist allerdings fraglich.

Auf Wetter-Kapriolen können Verstappen und Ricciardo jedenfalls nicht hoffen. Das ganze Wochenende über soll es an der katalanischen Mittelmeerküste trocken bleiben. Die Temperaturen liegen mit knapp über 20°C im moderaten Bereich. Die Piloten können in den freien Trainings also bei besten Bedingungen Daten über die neuen Teile und den Reifenverschleiß sammeln.

Die Strecke - Circuit de Barcelona-Catalunya

Auch in Sachen Layout lauern beim GP Spanien keine großen Überaschungen auf die Ingenieure und Fahrer. In den 2 Wintertest-Wochen haben die Teams vor der Saison bereits unzählige Runden auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya abgespult. Das 4,655 Kilometer lange Asphaltband bietet eine gute Mischung von allem, weshalb der Kurs auch als idealer Gradmesser für den Rest der Saison angesehen wird. Wer hier schnell ist, sollte auch auf anderen Strecken gut aussehen.

Schnelle Kurven mit hohen Fliehkräften wechseln sich in Barcelona mit langsamen Ecken ab. Vor allem Allrounder sind hier gefragt. Trotz zweier DRS-Zonen und der mehr als einen Kilometer langen Gerade, ist das Überholen traditionell sehr schwierig. Grand Prix-Rennen in Barcelona gehören normalerweise nicht zu den Action-Festen im Kalender.

Besonders interessant geht es aber immer am Start zur Sache. Mit 543 Metern ist der Weg in die erste Kurve einer der längsten in der ganzen Saison. Letztes Jahr konnte sich Nico Rosberg im Beschleunigungsduell an Lewis Hamilton vorbeischieben. Beim Konter in Kurve 4 krachte es dann. So viel Action wird aber nicht immer geboten. Trotz der langen Anfahrt zu Turn 1 wurden über 90 Prozent der F1-Rennen aus der ersten Startreihe gewonnen - so viele wie nirgendwo sonst im Kalender.

Fast Facts zum GP Spanien:

  • Rundenlänge: 4,655 km
  • Rundenzahl: 66
  • Renndistanz: 307,104 km
  • Rundenrekord: Kimi Räikkönen - 1:21.670 min (2008)
  • Distanz von Pole Position bis Kurve 1: 543 m
  • Boxengassen-Zeitverlust: 22 Sekunden (331 m)
  • Top-Speed: 335 km/h
  • Spritverbrauch: mittel
  • Reifenverschleiß: hoch
  • Reifensorten: soft / medium / hard
  • Bremsbelastung: niedrig
  • DRS-Zonen: 2 - Zielgerade / Gerade zwischen T9 & T10
  • Safety-Car-Wahrscheinlichkeit: 20 Prozent

Pirelli - Grafik - GP Spanien 2017
Pirelli hat für Barcelona Soft, Medium und Hard im Gepäck.

Das Setup:

Seit 1991 ist Barcelona fester Bestandteil des Kalenders. Die Techniker kennen die Tücken der Strecke in- und auswendig. Nur die wechselnden Winde können ab und zu für Überraschungen sorgen. Die Flügel müssen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya sehr steil gestellt werden, um genügend Abtrieb und Stabilität für die schnellen Kurvenkombinationen zu bieten. Im Schluss-Sektor mit der langsamen Schikane kommt es vor allem auf Traktion an. Die Federn sollten deshalb auf der Hinterachse etwas weicher gewählt werden.

Bremsenverschleiß ist kein Thema. Auch die Motoren werden nicht übermäßig belastet. Von den Außentemperaturen liegt Barcelona für die Ingenieure in einem angenehmen Bereich. Aufpassen müssen die Teams auf den Griplevel, der sich im Laufe eines Wochenendes stark verbessert.

Ein Spannungsfaktor im Rennen ist immer der Reifenverschleiß. In Barcelona kommen die Mischungen soft, medium und hard zum Einsatz. Die ersten Rennen haben allerdings gezeigt, dass die Teams eher zu den weichen Sorten greifen. Wir würden uns nicht wundern, wenn die härteste Mischung im Rennen gar keine Verwendung finden.

Technik-Upgrades:

Wie bereits erwähnt haben alle Teams mehr oder wenige große Pakete für den Europa-Auftakt geschnürt. Bei Sauber wurde in puncto Seitenkästen und Kühlung gearbeitet, Renault bringt einen neuen Heckflügel und Force India will einen neuen Unterboden ausprobieren. Die größte Spannung gibt es aber an der Spitze. Red Bull hat eine große Aerodynamik-Ausbaustufe angekündigt, mit der man das Abtriebsdefizit gegenüber Ferrari und Mercedes wettmachen will.

Neues erwarten wir auch in Sachen Lackierung. Alle Teams müssen zum GP Spanien die FIA-Vorgaben in Sachen Startnummern und Fahrernamen umsetzen. Die Identifikationsmerkmale der Piloten müssen nun deutlich größer und besser lesbar auf den Autos angebracht werden. Wir sind gespannt, wie das im Detail aussehen wird.

Die Favoriten:

Normalerweise würden wir niemals gegen Mercedes wetten. Doch nach den Eindrücken der Wintertestfahrten in Barcelona reist Ferrari mit der klaren Favoritenrolle nach Spanien. Vor allem auf dem Soft-Reifen hatten die Italiener bei den Probefahrten einen starken Eindruck hinterlassen. Man darf gespannt sein, ob sich der Mercedes-Rückstand dank der Upgrades und der wärmeren Temperaturen reduziert hat.

Red Bull lag zuletzt mehr als eine Sekunde hinter der Spitze. Selbst die Optimisten im Team glauben nicht daran, diesen Rückstand mit nur einem Upgrade-Paket wettzumachen. Wenn sich die Lücke von Ricciardo und Verstappen zur Spitze auf weniger als 0,5 Sekunden reduziert, dann wäre das schon bemerkenswert. Als weiteres Minimalziel sollte der Rest des Mittelfelds wieder auf Distanz gebracht werden.

Im Kampf der Top-3-Verfolger rechnen wir vor allem mit Force India. Die Upgrades des kleinen Teams aus Silverstone haben in den letzten Jahren immer gezündet. Auch Williams und Toro Rosso sehen wir als feste Punktekandidaten. Bei Renault muss Nico Hülkenberg erst noch beweisen, dass die Probleme in Sachen Rennpace nachhaltig gelöst sind. Und auch die Leistung von HaasF1 pendelte in den letzten Rennen von einem Extrem ins Andere.

So lief das Rennen im Vorjahr – GP Spanien 2016:

Das Barcelona-Rennen 2016 schrieb gleich aus zwei Gründen große Schlagzeilen. Der Crash der beiden Mercedes in der ersten Runde sorgte für ordentlich Zoff im Silber-Lager. Nachdem sich Rosberg und Hamilton gegenseitig aus dem Rennen geschossen hatten, entwickelte sich ein heißes Duell zwischen Ferrari und Red Bull. Die Strategen splitteten die Taktik ihrer Piloten. Ricciardo und Vettel wurden auf drei Stopps gesetzt. Verstappen und Räikkönen versuchten mit zwei Stopps über die Distanz zu kommen.

Am Ende setzten sich die beiden Zweistopper durch. Ausgerechnet Max Verstappen, der in Barcelona sein erstes Rennen für Red Bull fuhr, jubelte am Ende von der obersten Stufe des Podests. Mit einer fehlerfreien Fahrt ließ er Räikkönen keine Angriffsmöglichkeit. Im sehenswerten Duell zwischen Ricciardo und Vettel setzte sich am Ende der Heppenheimer durch. Valtteri Bottas im Williams fuhr auf Rang 5 über den Zielstrich.

In der Galerie zeigen wir Ihnen noch einmal die Highlights des GP Spanien 2016!

Zeitplan GP Spanien 2017

SitzungStart (MEZ)
Freies Training 11. Training – Fr. 12. Mai – 10.00 Uhr
Freies Training 22. Training – Fr. 12. Mai – 14.00 Uhr
Freies Training 33. Training – Sa. 13. Mai – 11.00 Uhr
QualifyingQualifying – Sa. 13. Mai – 14.00 Uhr
RennenRennen – So. 14. Mai – 14.00 Uhr
Neuester Kommentar

"Fans und Experten hoffen, dass in Barcelona endlich etwas Spannung in den Titelkampf kommt."

Nichts gegen Hoffnung an sich, aber wer ausgerechnet in Barcelona an frische Spannung glaubt, hat noch keinen (Schnarch-)GP von Spanien erlebt.

Proesterchen 11. Mai 2016, 20:28 Uhr
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