Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Vorschau GP Ungarn

Kaum Chancen für Räikkönen

Foto: dpa 30 Bilder

Der WM-Verfolger von Fernando Alonso muss in der wichtigen Qualifikation auf dem Hungaroring als Erster auf die Piste. Michael Schumacher startet als fünftletzter ins Qualifying, Anlass zu Optmismus sieht der Rekordweltmeister im Gegensatz zu Fernando Alonso allerdings nicht.

28.07.2005

Nach dem vergebenen Kampf um eine Treppchenplatzierung in Hockenheim, sieht Michael Schumacher auch in Budapest keinen Anlass zu Jubelschreien: "Es wäre seltsam, plötzlich an einen Leistungssprung zu glauben", sagt der Noch-Weltmeister. "Vielleicht müssen wir darauf bauen, aus den gegebenen Möglichkeiten das Beste herauszuholen. die Nerven verlieren bringt nichts."

Starke Nerven braucht zur Zeit auch Kimi Räikkönen. Die drei letzten Rennen hätte er samt und sonders gewinnen müssen, er verlor sie dennoch, wegen technischer Gebrechen. Nach seinem Hydraulik-Defekt in Hockenheim wird der Finne noch zusätzlich bestraft. Er muss den 4,4 Kilometer langen Kurs im entscheidenden Einzelzeitfahren der Qualifikation als Erster in Angriff nehmen. "Das kann bis zu einer Sekunde ausmachen", schwant Mercedes-Sportchef Norbert Haug. So ruhen die Hoffnungen im silbernen Lager eher auf Juan Pablo Montoya.

Kaum Überholchancen

Neben Monaco ist der Startplatz auf keiner Strecke so wichtig wie in Ungarn. Der winkelige Kurs bei Budapest gleicht einer aufgeblasenen Gokart-Bahn - Überholmöglichkeiten: Fehlanzeige. Die Rennen in Ungarn verkamen in der Vergangenheit häufig zu öden Prozessionen. Allein durch clevere Boxenstrategien lassen sich im Normalfall Plätze gutmachen.

Der Vollgasanteil liegt bei nur 48 Prozent, dennoch ist die Belastung für die Technik hoch, denn der Ungarn-GP zählt zu den heißesten Rennen des Jahres. Die niedrigen Geschwindigkeiten erfordern große Kühlöffnungen. Neben Traktion ist vor allem Abtrieb für die 13 Kurven gefragt. Gerade die langgezogenen Biegungen belasten zudem die Reifen und die Kondition der Fahrer. Es gibt nur eine kurze Zielgerade, die Erholung für die von Fliehkräften malträtierten Nackenmuskeln bietet.

Alonso: Vierte Ränge reichen

Nach Budapest reisen die meisten GP-Fahrer gern, nur die Strecke mögen die wenigsten. Anders Fernando Alonso. Er holte in Ungarn 2003 seinen ersten GP-Sieg. Dabei überrundete er sogar Weltmeister Michael Schumacher. Für den zuverlässigen und schnellen Renault ist die Strecke wie geschaffen.

Alonso kann ohne Druck fahren, er hat in der Tabelle 36 Punkte Vorsprung: "Selbst wenn es mal nicht so gut läuft, werde ich an der Spitze bleiben", sagt der Asturier. Bei sieben noch ausstehenden Rennen würden selbst bei sieben Räikkönen-Siegen lauter vierte Ränge reichen, um den WM-Titel erstmals in der Formel 1-Geschichte nach Spanien zu holen.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden