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Vorschau GP USA

Schumis achter Streich?

In Indianapolis sind die Karten für das Qualifiying für Ferrari wieder besser gemischt als in Montreal. Allerdings ist die Startposition beim US-Grand Prix weniger bedeutend - in Indy kann man überholen.

17.06.2004

Von der 4,2 Kilometer langen Strecke entfallen allein rund 1,8 Kilometer auf die Start-Gerade, die Teil des 2,5 Meilen-Ovals ist, auf dem das traditionelle "Indy 500" abgehalten wird. Die lange Gerade bietet der Formel 1 ausgezeichnete Überholmöglichkeiten, bevorteilt allerdings Autos mit hoher Motorleistung.

Das schwächste Aggregat im Feld haben die Renault, aber wenn das beste Chassis der Welt (Renault R24) auf der Power-Strecke in Kanada konkurrenzfähig war, ist den Gelbblauen auch in den USA einiges zuzutrauen. Gelegen kommt Fernando Alonso und Jarno Trulli vor allem das Infield, ein Kurvengeschlängel, dass die Streckendesigner speziell für den Grand Prix in den Innenraum des Ovalkurses gelegt haben. Die engen Kurven und der rutschige Belag bevorzugt der Renault mit seiner ausgezeichneten Traktion.

Button will zwei Pokale

Allerdings dürfte beim neunten Rennen der Saison auch das Weltmeister-Team wieder bestens sortiert sein. Indy bietet deutlich mehr Grip als der Straßenkurs in Montreal. So muss die Konkurrenz im Qualifying wieder mehr mit den Ferrari rechnen. Dass die Roten im Rennen wie im Wetter-Chaos 2003 den Ton angeben, bezweifelt niemand im Fahrerlager.

Bei BAR-Honda rätselt man noch immer über die Motorschaden-Serie von Takuma Sato. Jenson Button will sich in Indianapolis mindestens zwei Pokale abholen: möglichst einen für eine Treppchen-Platzierung beim US-GP und einen für seinen dritten Platz in Kanada, der ihm erst nach der Disqualifikation von Ralf Schumacher zugesprochen wurde.

Ralf Schumacher: "Verspreche neue Bremsbelüftung"

Bei Williams-BMW will man die Bremsbelüftungs-Affäre von Montreal möglichst schnell vergessen machen. Der Aufwärtstrend der Weißblauen dürfte sich in Indianapolis fortsetzen. "Ich kann zwar keinen Sieg versprechen, was ich aber versprechen kann, ist, dass wir neue Lufteinlässe für die Bremskühlung haben werden", sagt Ralf Schumacher, der angesichts zweier Ausfälle in den letzten Jahren einen Fluch auf sich lasten sieht.

Teamkollege Juan Pablo Montoya dagegen hat trotz der verlorenen WM-Chance in Indy 2003 überwiegend positive Gefühle: "Es ist für mich immer ein großartiges Gefühl, in den USA wieder ein Rennen zu fahren. Diese vielen Menschen auf den Tribünen zu sehen, gibt mir immer eine Extra Portion Motivation und erinnert mich an meine Zeit in der CART-Serie und meinen Sieg beim Indy 500 im Jahr 2000." Montoya kann sich wieder auf einen Meer aus kolumbianischen Flaggen freuen. Die zahlreichen Exil-Kolumbianer, darunter seine Familie, machen das US-Rennen zum Heimspiel des Mannes aus Bogota.

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