Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Warten auf Super-Lizenz

Suzuka-Debüt für Max Verstappen?

Max Verstappen - Adria Test 2014 Foto: Red Bull 49 Bilder

Max Verstappen könnte sein Debüt in einem aktuellen Formel 1-Auto schon in Suzuka geben. Toro Rosso wartet aktuell auf die Erlaubnis durch die FIA. Gleichzeitig ist Teamchef Franz Tost sauer über die aktuellen Funk-Einschränkungen durch den Weltverband.

19.09.2014 Tobias Grüner

Max Verstappen bereitet sich aktuell intensiv auf sein Formel 1-Debüt vor. Allerdings weiß der 16-Jährige noch nicht, wann es soweit sein wird. Ursprünglich hatte Toro Rosso den Grand Prix der USA für die Premiere ins Auge gefasst. Jetzt könnte es doch schon deutlich früher soweit sein.

Verstappen wartet auf Antwort von der FIA

"Max Verstappen hat letzte Woche einen Test auf der Strecke in Adria absolviert", so Teamchef Franz Tost. "Dabei ist er 396 Kilometer ohne Probleme gefahren. Wir waren sehr beeindruckt von seiner Leistung. Jetzt liegt es in der Hand der FIA, ob er eine Superlizenz bekommt und ob er schon in Suzuka im ersten Freitagstraining fahren kann. Ich bin davon überzeugt, dass er der richtige Fahrer für uns für die Saison 2015 ist."

Normalerweise verlangen die Regelwächter mindestens 300 Kilometer in einem modernen Formel 1-Auto. Ob die Leistung Verstappens in einem 2 Jahre alten Toro Rosso ausreicht, ist noch unklar. "Ich hoffe, wir bekommen die Antwort schnell. Suzuka ist ja schon das nächste Rennen", so Tost.

Tost kritisiert Funk-Einschränkungen scharf

Aktuell ist der Österreicher nicht besonders gut auf den Weltverband zu sprechen. Die kürzlich eingeführten Funk-Einschränkungen kann Tost nicht nachvollziehen. "Die Veränderungen sind absolut nicht notwendig. Für die Leute am Fernsehen ist das doch gute Unterhaltung, wenn sie der Kommunikation zwischen Team und Fahrer zuhören können", argumentiert der 58-Jährige.

Toro Rosso sei besonders von dem neuen Funkverbot betroffen, das 2015 noch einmal verschärft werden soll. "Für uns ist es ein großer Nachteil. Je unerfahrener ein Pilot ist, desto mehr Informationen muss man ihm geben. Es hat uns in der letzten Woche viel Arbeit gekostet, ein Programm auszuarbeiten, das es uns erlaubt, im Rahmen der Regeln vernünftig mit den Fahrern zu kommunizieren."

Tost findet harte Worte für die Maßnahmen: "Für mich ist das alles Nonsense, was wir hier diskutieren. In allen anderen Sportarten gibt es Trainer, die den Athleten Anweisungen geben. Das heißt ja nicht, dass ein Sportler seinen Job nicht machen kann."

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden