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McLaren-Pilot in Formkrise

Was ist nur mit Button los?

Jenson Button - McLaren - Formel 1 - GP Monaco - 26. Mai 2012 Foto: McLaren 72 Bilder

Nach drei Rennen galt Jenson Button als WM-Favorit. Doch seit dem GP Bahrain ist beim Vize-Champion des Vorjahres der Wurm drin. In Monte Carlo startet der Engländer von Platz zwölf. Kollege Lewis Hamilton hat als Dritter der Startaufstellung Siegchancen.

27.05.2012 Michael Schmidt

Jenson Button ist verwirrt. Er galt bei McLaren als feste Größe. Mehr noch als Lewis Hamilton, der sich zu sehr von seinem Privatleben gefangen nehmen lässt und deshalb zwischen Gut und Böse schwankt. Doch in diesem Jahr ist der Weltmeister von 2008 McLarens Konstante. Er war drei Mal Erster im Training, einmal Zweiter und ein Mal Dritter. Für die Strafversetzung in Barcelona konnte er nichts. Das war ein Fehler des Teams.

Für Jenson Button lief die WM drei Rennen und ein Training lang nach Maß. Sieg in Melbourne, Platz zwei in China, Startplatz vier in Bahrain. Doch seit dem Rennen in dem Inselstaat geht nichts mehr zusammen beim Champion von 2009. Null Punkte in Bahrain, zwei Zähler in Barcelona. Und jetzt der zwölfte Startplatz in Monaco. Keine gute Ausgangsposition für einen Grand Prix im Fürstentum. Wenn kein Wunder passiert, wird Button im Rennen nur ein paar Punkte hamstern.

Plötzlicher Gripverlust im Qualifying

Die Trainingsstory des 32-jährigen Engländers liest sich ähnlich wie in Barcelona. "Bis zur Qualifikation lief alles nach Maß. Dann war plötzlich der Grip weg und mir fehlte das Vertrauen ins Auto." Möglicherweise hat der Absturz den gleichen Grund wie bei Sebastian Vettel. "Wir haben zwischen dem dritten freien Training und der Qualifikation ein paar kleine Dinge am Setup des Autos verstellt. Vielleicht war das zu viel. Ich bin am Nachmittag ein anderes Auto gefahren als am Vormittag."

Die alte Pirelli-Geschichte also. Rätselraten auf breiter Spur. Während Button in Bahrain und Spanien die Reifen nicht schnell genug auf Temperatur brachte, lag das Problem diesmal anders. Doch wo? Der Reifenflüsterer hatte keine Ahnung. "An den Reifentemperaturen kann es nicht gelegen haben. Wir hatten den Supersoft-Reifen und die Asphalttemperaturen waren noch höher als in den freien Trainings." Teamchef Martin Whitmarsh befürchtet: "Jenson hat sein Vertrauen verloren. Er war sich sicher, dass er den Reifen besser versteht als seine Gegner. Jetzt muss er feststellen, dass dem nicht so ist."

Startet Button mit harten Reifen?

Button überlegt sich wie Vettel eine alternative Reifenstrategie. Monte Carlo erlaubt ein Einstopprennen, vor allem, wenn die Temperaturen sinken. Möglicherweise wird im Mittelfeld mit der härteren Mischung am Start taktiert. In der Hoffnung, länger auf der Strecke zu bleiben, und dann spät auf Supersoft zu wechseln. "Vettel hat mit seiner Reifenwahl im Q3 ja schon angedeutet, was er vorhat. Das könnte auch für mich eine Option sein."

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