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Was können die Deutschen in Japan reißen?

Foto: dpa

Die deutschen GP-Piloten sind nicht übermäßig frohgemut, wenn es um Prognosen zum bevorstehenden Japan-GP in Fuji geht. Weder Sebastian Vettel noch Timo Glock oder Nico Rosberg können ernsthaft von Podestplätzen träumen. 

09.10.2008

"Das Bild würde sich nur dann grundlegend verändern, wenn es regnen sollte", erklärt zum Beispiel Williams-Pilot Nico Rosberg, der aber nach den jüngsten Erfolgen eher auf die Euphoriebremse tritt: "Der zweite Platz beim GP in Singapur war eine tolle Geschichte, aber eher eine Eintagsfliege. Wir sind bei der Performance von Team und Auto noch lange nicht so weit, um regelmäßig aufs Podium zu fahren. Unter trockenen Bedingungen müssten wir in Fuji zufrieden sein, wenn wir es in die Punkte schaffen. Im Regen dagegen ist alles möglich." Doch die Wettervorhersage verspricht für den Japan-GP trockene Bedingungen für weite Teile des Rennwochenendes.

Toyota-Pilot Timo Glock kann die Fuji-Lage ebenfalls noch nicht einschätzen: "Ich bin zum ersten Mal in Fuji und weiß noch nicht wirklich, was auf mich zukommt. Das Streckenlayout unterscheidet sich sehr deutlich von den anderen GP-Pisten. Mechanischer Grip und eine gute Höchstgeschwindigkeit scheinen hier ganz besonders viel zu zählen. Der Japan-GP ist zudem ein sehr spezielles Rennen für mich, da es das Heimrennen von Toyota ist."

Red Bull verleiht Toro Rosso Flügel

Toro Rosso-Pilot Sebastian Vettel hofft den signifikanten Aufwärtstrend der letzten vier Rennen auch in Fuji fortsetzen zu können: "Wenn es wie im Vorjahr regnet, dann sollten wir auch hier wieder stark sein, aber wir haben uns in den letzten Rennen auch unter trockenen Bedingungen stark verbessert." Zum Fuji-GP hat nun auch der Toro Rosso-Rennwagen die Zusatzflügel nach dem Vorbild der Red Bull-Mannschaft am Frontflügel, was die aerodynamische Effizienz zusätzlich verbessern sollte.

Die Streckencharakteristik bezeichnet Vettel als anspruchsvoll und schwierig: "Die Strecke ist eigentlich dreigeteilt: da ist zum einen die längste Gerade des GP-Kalenders, dann eine Abfolge von vier mittelschnellen Kurven und der letzte Sektor mit vielen langsamen Bergauf-Kurven, die fahrerisch und technisch durchaus anspruchsvoll sind. Ich hoffe schon, dass wir auch unter trockenen Bedingungen in der Lage sein sollten, in die Punkte zu fahren."

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