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Red Bull-Pilot Mark Webber

Zahl der WM-Kandidaten wird bald schrumpfen

Mark Webber Foto: Red Bull 15 Bilder

Fünf Fahrer liegen aktuell innerhalb von 19 Punkten an der WM-Spitze. Red Bull-Pilot Mark Webber glaubt nicht, dass das Quintett bis zum Ende zusammen bleibt. Er erwartet eine Reduzierung der WM-Kandidaten in den nächsten Rennen.

16.06.2010 Tobias Grüner

Die aktuelle Formel 1-Saison bietet alles, was die Fans sehen wollen. Spektakuläre Grands Prix, viele verschiedene Sieger und ein enges Meisterschaftsrennen. Mit Lewis Hamilton, Jenson Button, Mark Webber, Fernando Alonso und Sebastian Vettel liegen kurz vor Saisonhalbzeit gleich fünf Piloten innerhalb von nur 19 Punkten. In nur einem Rennen könnte sich somit die ganze Reihenfolge auf den Kopf stellen.

Für Red Bull-Pilot Webber kommt diese Entwicklung nicht überraschend. "Im letzten Jahr hat Jenson (Button) zu Beginn viele Rennen gewonnen. Aber das war nicht immer so. Es gab schon öfter den Fall, dass bis zur Halbzeit drei bis fünf Piloten zusammen vorne lagen." Der Australier glaubt aber nicht, dass der Fünfkampf bis zu Saisonende anhalten wird.

Webber: Bald nur noch drei WM-Kandidaten

Das Favoritenfeld könnte sich schon bald ausdünnen: "Mit 70 Prozent der Meisterschaft werden es dann nur noch drei sein und wenn es nur noch ein paar Rennen gibt, wird es zum Zweikampf", blickt Webber in die Zukunft. "Vielleicht steht der Meister ja auch schon vor dem letzten Rennen statt."

Nach drei Podiumsresultaten in Folge gabe es für den Routinier in Kanada einen kleinen Rückschlag. Mit Rang fünf musste Webber die WM-Spitze an Montreal-Sieger Hamilton abgeben. "Ich hätte natürlich gerne ein besseres Ergebnis eingefahren", klagte Webber anschließend. "Das Team hat bei dem kurzfristigen Getriebewechsel gute Arbeit geleistet. Ich konnte früh im Rennen einige der verlorenen Plätze wieder gutmachen aber danach wurde es sehr interessant von der Strategie her."

Webber schlechtester der Top-Piloten

Im Gegensatz zu den meisten anderen Piloten in den Top Ten setzte Red Bull am Start auf harte Reifen: "Im Qualifying hatten sich die Teams verschiedene Taktiken überlegt. Das hat das Rennen aber nicht alleine entschieden", analysiert Webber. "Der fünfte Platz war leider der schlechteste Platz unter den schnellsten Piloten. Ich bin nicht besonders glücklich, aber immerhin gab es gute Punkte für das Team. Es hätte besser sein können, es hätte aber auch viel schlimmer laufen können. Es war für niemanden ein einfacher Grand Prix."

Die Rückversetzung um fünf Startplätze machte Webber nicht für das schlechte Ergebnis verantwortlich. Glücklich war der Australier aber natürlich auch nicht, über das Pech mit dem Getriebe. "Es kam etwas überraschend. Wir waren zuletzt eigentlich ziemlich zuverlässig. Ich wusste aber, dass ich trotzdem im Rennen noch einiges erreichen kann. Deshalb ging ich auch relativ optimistisch an den Start. Im Rennen war es von der Pace sehr eng zwischen den ersten fünf Piloten. Es kam dann einzig auf die Strategie an. Wir kamen als Fünfter ins Ziel, und dann muss man auch sagen, dass wir auch nicht mehr verdient haben."

Red Bull erst nach Valencia wieder stärker

Kanada ist für den Australier nun abgehakt. Der Blick des Piloten aus Down Under geht in die Zukunft. "Mit dem engen Kampf in der Meisterschaft erwarte ich noch einige interessante Rennen in der nächsten Zeit", macht Webber den Fans weiter Hoffnung. Auf das nächste Rennen blickt man im Red Bull-Lager allerdings nicht gerade mit überschwänglichem Optimismus: "Valencia ist eine weitere Strecke, die uns nicht so gut liegen könnte. Aber wir haben uns schon in Kanada selbst überraschen können als wir konkurrenzfähiger waren, als wir selbst gedacht hatten."

Der Stop-and-Go-Stadtkurs von Montreal gibt Webber auch Zuversicht für die Hafenrundfahrt von Valencia: "Wir waren von der Pace gut dabei, auch wenn wir am Ende hinter Ferrari und McLaren ins Ziel kamen. Auch in Valencia haben wir wieder gute Chancen, womit ich aber nicht sagen will, dass es ein einfacher Sieg wird. Das Streckenlayout ist nicht so interessant für uns. Aber es gehört zur Meisterschaft und wir müssen auf jedem Kurs fahren. Ich denke, dass wir aber erst nach Valencia wieder stärker aussehen werden."

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