Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Webber & Kovalainen

Noch keine Kündigung für Briatore

Flavio Briatore, Heikki Kovalainen Foto: dpa 34 Bilder

Flavio Briatore verliert neben seinem Job als Teamchef von Renault auch seinen Kundenstamm an F1-Piloten. Mark Webber und Heikki Kovalainen haben allerdings noch kein Kündigungsschreiben aufgesetzt.

24.09.2009 Tobias Grüner

Es war eigentlich die größte Überraschung im Urteil zum Singapur-Skandal. Flavio Briatore kann künftig nicht mehr als Manager für Formel 1-Piloten arbeiten. Jeder Pilot, der per Vertrag an den Italiener gebunden ist, erhält im Winter keine neue Superlizenz, die er zum Fahren in der Königsklasse dringend benötigt.

Heikki Kovalainen und Mark Webber müssen nun handeln, wollen sie auch 2010 in der Formel 1 dabei sein. Die Kündigung hat aber noch keiner zur Post gebracht. "Ich war überrascht von dem Urteil. Das hätte ich nicht erwartet", erklärte McLaren-Pilot Heikki Kovalainen. Nach Aussage des Finnen war seit dem Urteil noch keine Zeit mit Bruno Michel, dem Chef von Briatores Beratungsfirma FBB Management, zu sprechen.

Beiden werden die Zusammenarbeit mit Briatore wohl aufgeben müssen

Allerdings erklärte Kovalainen auch, dass er sich an die Vorgaben der FIA halten will. "Ich suche aber noch nicht nach einem neuen Manager. Ich schaue mir die Situation jetzt erst einmal genau an." Als Briatore-Pilot und ehemaliger Renault-Fahrer kann sich der 27-Jährige wohl am besten in die Situation von Nelson Piquet versetzen. Auch wenn man Flavio Briatore nur schwer einen Wunsch abschlagen kann, ist Kovalainen überzeugt: "Ich hätte das nie gemacht."

Auch Mark Webber wird seine Zusammenarbeit mit Briatore beenden müssen. Allerdings verlor der Australier kein schlechtes Wort über seinen Manager. "Er war eine wichtige Persönlichkeit für unseren Sport. Ich denke, dass da viele zustimmen werden. Aber nun scheint es, dass er für eine Weile nicht mehr dabei ist."

Webber will keinen anderen Manager

Als Manager wird der Australier ihn vermissen. "Flavio hat elf Jahre auf mich aufgepasst. Ich habe noch nie auf einen Vertrag geschaut, nachdem ich ihn unterschrieben habe. Es gibt nicht viele Menschen im Fahrerlager, mit denen man das machen kann. Er war einfach sensationell für mich. Ich werde in der Zukunft nicht mit jemand anderem arbeiten, wenn ich nicht mit ihm arbeiten kann." Dann lieber ganz ohne Manager, so Webber.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden