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Webber über die Red Bull-Gegner

"Lotus konstanter als Mercedes und Ferrari"

Mark Webber Red Bull 2013 Foto: xpb 94 Bilder

Mark Webber geht in die letzten neun Rennen seiner Formel 1-Karriere. Zeit, um mit dem Australier über die Red Bull-Herausforderer, über seine möglichen Nachfolger und über das Entwicklungsrennen bis zum Saisonende zu sprechen.

22.08.2013 Michael Schmidt

Mark Webber hat nichts mehr zu verlieren. Die Formel 1-Karriere des Australiers neigt sich dem Ende entgegen. Wer nur noch neun Grand Prix abstrampeln und nichts mehr beweisen muss, sieht viele Dinge gelassener. Zum Beispiel den Transfermarkt. "Alonso und Räikkönen bei Ferrari wäre ein absolutes Superteam. Aber wer fährt dann für Lotus?"

Auf die Frage, auf welchen Fahrer er sein Geld verwettet hätte als seinen Nachfolger, gibt es dagegen nur eine diplomatische Antwort: "Egal, was ich jetzt sage: Mit der Antwort, kann ich kein Geld gewinnen." Soll heißen: Ich will mir nicht den Mund verbrennen.

Lotus vor Mercedes und Ferrari

Deutlich wird der neunfache GP-Sieger bei der Beurteilung der Gegner von Red Bull. Er will den Sieg von Lewis Hamilton nicht überbewerten. "Lewis war in Budapest immer eine spezielle Nummer. Mit dem richtigen Auto ist er auf der Strecke praktisch unschlagbar. Ich würde da nicht zu viel hinein interpretieren in Bezug auf die Stärke von Mercedes. Was mich aber überrascht hat, wie gut sie dort waren, obwohl sie die neuen Reifen in Silverstone nicht testen durften. Trotzdem schätze ich Lotus im Augenblick höher ein. Sie sind immer vorne dabei. Mercedes und Ferrari haben mehr Schwankungen."

Red Bull kann Wettrüsten am längsten hinauszögern

Eine entscheidende Rolle im Titelrennen wird spielen, welches Teams die meisten Entwicklungskapazitäten hat. Wer kann das 2014er Autos bauen und sich gleichzeitig noch um das 2013er Modell kümmern? Webber glaubt, dass da Red Bull die besten Karten hat: "Weil wir die beste Infrastruktur haben. Wir können den Zeitpunkt, von 2013 komplett auf 2014 umzuschwenken am längsten hinauszögern. Wer Adrian Newey kennt, weiß, dass er nicht lockerlassen wird. Er wird sich früher mit der kommende Saison beschäftigen als in den Jahren zuvor aber später als die anderen Teams."

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