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Webber geht im Frieden mit sich

Red Bull-Pilot vergleicht sich mit Berger

Mark Webber - Red Bull  - Formel 1 - GP Indien - 25. Oktober 2013 Foto: Red Bull 66 Bilder

Mark Webber hat seinen Frieden mit der Formel 1 geschlossen. Auch nach einer Saison, in der sich alle Defekte auf ihn konzentrieren. Webber geht in der Gewissheit, dass er unter glücklicheren Umständen ein Mal hätte Weltmeister werden können. Ehrliche Erkenntnis: "Ich bin aber kein Mehrfach-Weltmeister."

31.10.2013 Michael Schmidt

Mark Webbers letzte Formel 1-Saison lässt sich mit einem Schlagwort umschreiben: Gegen alle Widrigkeiten. Die Engländer sagen "against all odds" dazu. Webber geht noch weiter: "Unter diesem Stern stand meine ganze Karriere." Der Australier hat aufgehört, Gespenster zu sehen. Dass sich in diesem Jahr alle Defekte auf ihn konzentrieren, ist Pech. Und wenn es wirklich an einer schlechteren Vorbereitung seines Autos liegt, dann geschieht das nicht absichtlich.

"Die Jungs im Team wollen, dass beide Autos ins Ziel kommen. Da haut sich jeder voll rein, auch wenn die Ereignisse eine andere Sprache sprechen." Über den Ausfall beim GP Indien kann Webber fast schon wieder lachen: "Red Bull hat im letzten Jahr die Konstrukteurs-Weltmeisterscvhaft gewonnen, als ich in Austin mit einer defekten Lichtmaschine ausgefallen bin. Jetzt ist das gleiche wieder passiert. Irgendwie bringt das dem Team Glück."

Webber: "Ich bin kein Mehrfach-Weltmeister"

Mark Webber verlässt die Formel 1 ohne Groll. Auch wenn er das ganz große Ziel verfehlt hat. "Es hat nicht sein sollen, aber es war eine stolze und ehrliche Karriere. Ich sehe mich aber trotzdem in einer Hierarchie mit den einmaligen Weltmeistern. Bin ich ein potenzieller Mehrfach-Champion? Die Antwort lautet ganz klar nein." Das unterscheidet ihn von seinem Teamkollegen Sebastian Vettel. Neidlos erkennt Webber an: "Seb ist außergewöhnlich. Ich habe kein Problem, das zuzugeben. Irgendwie geht es mir wie Gerhard Berger mit Ayrton Senna. Auch Gerhard war ein großartiger Rennfahrer, bei dem es gerade nicht zum Titel gereicht hat."

Ein Geschenk, Newey-Autos zu fahren

Dummerweise wurde Red Bull erst so richtig stark, als der Auspuff für die Aerodynamik eine große Rolle spielte. Webbers Fahrstil passt nicht dazu. Der scheidende Fomel 1-Pilot will das nicht als Ausrede gelten lassen. "Du musst als Fahrer die Flexibilität haben, dich allem anzupassen. Die wirklich Großen können das. Ich habe es vielleicht nicht so hingekriegt. Für mich wäre es besser gewesen, ich wäre Mitte der 2000er Jahre in einem Newey-Auto gesessen. Doch ich will nicht klagen. Es war ein Glücksfall für mich, dass ich so lange Newey-Autos fahren durfte."

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