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Wechselt Sauber zu BMW?

Foto: Sauber

In der Formel 1 bahnt sich offenbar ein spektakuläres Geschäft an. Nach Informationen der Münchner "tz" wird der Münchner Automobilhersteller BMW ab der Saison 2006 das Schweizer Formel-1-Team Sauber mit Formel-1-Motoren ausstatten und Ferrari ablösen.

21.02.2005

Neben Sauber habe sich auch das neue Team Red Bull Racing um die Motoren aus München beworben, aber Sauber werde den Zuschlag erhalten. "BMW hat uns quasi eine Absage erteilt. Man hat uns wissen lassen, dass man kurz vor dem Abschluss mit Sauber stehe", zitiert die "tz" einen Red-Bull-Verantwortlichen.

Das Sauber-Team fährt seit 1997 mit Ferrari-Motoren. Der Vertrag mit den Italienern läuft Ende 2005 aus. Damit könnte nach acht Jahren eine Partnerschaft enden, die für beide Seiten von großem Vorteil war. Ferrari verdiente mit den Kundenmotoren rund 30 Millionen Dollar pro Jahr, die Sauber nicht selbst aufbringen musste, weil Sponsor Petronas die Zehnzylinder finanzierte. Sauber erhielt dafür von Ferrari die besten Kundenmotoren, die auf dem Markt zu haben sind. Der Öl-Riese aus Malaysia hat aber bereits signalisiert, dass man das Motorenleasing nicht weiter finanzieren wolle.

Schlag für Ecclestone

Sollte Sauber wechseln, ist das ein Schlag ins Gesicht für Bernie Eccelstone. Peter Sauber traf sich Anfang März mit den Vertretern der Motorenhersteller, um sich deren Angebot für eine alternative Rennserie zur Formel 1 anzuhören. Dort stellten die Konzerne den freien Teams die Belieferung mit preiswerten und konkurrenzfähigen Motoren ab 2006 in Aussicht, falls sie das Ecclestone-Lager verlassen. Bei Sauber gibt man inzwischen zu, dass das Team eine Absichtserklärung zur Mitrarbeit an der Geger-Formel 1 unterschrieben habe.

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