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Wehrlein holt Punkt für Manor

"Kann es mir nicht erklären"

Pascal Wehrlein - Manor - Formel 1 - GP Österreich - 3. Juli 2016 Foto: sutton-images.com 27 Bilder

Es gleicht einem kleinen Wunder: Pascal Wehrlein brachte den Manor auf Platz 10 ins Ziel und sicherte dem kleinen Team so den ersten WM-Zähler der Saison. Eine Erklärung dafür hat Wehrlein selbst nicht.

03.07.2016 Bianca Leppert 1 Kommentar

Nach dem Rennen drehte sich zunächst alles um den Mercedes-Crash. Dabei gingen viele andere Geschichten beinahe unter. So wie die von Pascal Wehrlein. Der Formel 1-Rookie schaffte in Spielberg eine Sensation: Er bescherte dem Manor-Team mit dem zehnten Platz einen WM-Zähler. Zuletzt gelang es Jules Bianchi in Monaco 2014 ein Platz in den Top Ten für die Mannschaft einzufahren.

Wehrlein als DJ beim Start

Das Rennen erlebte Wehrlein als turbulente Achterbahn-Fahrt. Schon am Start wäre es beinahe vorbei gewesen. Der Youngster schaffte es im Qualifying auf Rang 12. Allerdings blieb nach der Einführungsrunde die Startbox von Felipe Massa vor ihm frei. Aus Gewohnheit rückte Wehrlein auf. Bis er im letzten Moment merkte, dass etwas nicht stimmt.

„Ich habe schnell den Rückwärtsgang eingelegt“, sagt er. „Eine halbe Sekunde später und es wäre vorbei gewesen. Solange das erste Licht der Startampel noch nicht brennt, passiert nichts. Ich kam mir in der Hektik vor wie ein DJ, so viele Knöpfe wie ich drücken musste.“

Wehrlein kann sich Leistung nicht erklären

Als das Safety Car nach dem Unfall von Sebastian Vettel ausrückte, erlebte Wehrlein wieder einen Dämpfer. Weil er just vor Ausrücken des Safety Cars gestoppt hatte und die Konkurrenz in der Safety Car-Phase, fand er sich am Ende des Feldes wieder. „Da dachte ich: Jetzt ist es gelaufen. Aber ich habe es geschafft, mit meinen Reifen bis zum Ende zu haushalten. Das Auto war super, aber ich weiß nicht woher das kam.“

Dass bei Wehrleins Bilderbuch-Fahrt noch ein Punkt herausspringen würde, war bis kurz vor Schluss nicht klar. In den finalen Runden hetzte er den auf Platz 10 liegenden Valtteri Bottas im Williams vor sich her – wohlgemerkt im Manor. „Ich hatte 40 Runden alte Soft-Reifen drauf, er zehn bis 15 Runden alte Supersoft“, sagt Wehrlein. „Ich habe darauf gehofft, dass sich eine Chance ergibt, als wir die blauen Flaggen wegen Hamilton und Rosberg gezeigt bekommen haben.“

WM-Punkt überlebenswichtig für Manor

Letztlich schaffte er nicht mehr an Bottas vorbei, doch der Ausfall von Sergio Perez im Force India in der letzten Runde bedeutete schließlich den erhofften WM-Punkt. „Ich habe den Bildschirm auf der Zielgeraden angeschaut und das Team gefragt, ob ich wirklich Zehnter bin. Ich war mir nicht sicher.“

Ein entscheidender Faktor waren für Wehrlein die Reifen. Sonst kämpfte das Team meist mit überhitzenden Pneus an der Hinterachse. Auf dem Red Bull Ring gab es hingegen keine Probleme. „Das war dieses Wochenende ganz speziell wegen dem Asphalt.“ Das Team liegt nun vor Sauber auf Platz 10 in der Konstrukteurs-WM – der letzte Platz, der bei Bernie Ecclestones Ausschüttung am Ende des Jahres berücksichtigt wird. „Das ist überlebenswichtig für das Team“, meint Wehrlein.

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mapasch 6. Juli 2016, 10:40 Uhr
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