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Wehrlein in der Alkohol-Falle

Zu jung für Williams & Force India

Pascal Wehrlein - Sauber - F1 2017 Foto: Sauber 36 Bilder

Die Suche nach einem Cockpit für Pascal Wehrlein gestaltet sich schwierig. Theoretisch bestünde bei den Mercedes-Kundenteams eine Chance. Doch beide müssen wegen ihrer Alkoholsponsoren einen Fahrer haben, der mindestens 25 Jahre alt ist.

11.09.2017 Michael Schmidt 7 Kommentare

Pascal Wehrlein wird aller Wahrscheinlichkeit sein Cockpit 2018 an Ferrari-Schützling Charles Leclerc verlieren. „Ich verlasse mich bei meiner Zukunftsplanung ganz auf Mercedes“, sagt Wehrlein. Selbst Mercedes-Sportchef Toto Wolff zieht dieses Cockpit für seinen Schützling nicht mehr ins Kalkül. Wolff deutete auf Anfrage an, dass es für Wehrlein bei den Mercedes-Kundenteams nur noch eine kleine Chance gibt.

Doch dafür müssten mehrere Puzzlesteine in die richtige Position rücken. Williams kommt nicht infrage. Sponsor Martini braucht für seine Alkoholwerbung einen Fahrer, der mindestens 25 Jahre alt ist. Die Cocktailgetränke des italienischen Herstellers gelten im Gegensatz zu Bier als harte Droge. Da darf in einigen Teilen der Welt nur mit Personen eines bestimmten Alters geworben werden. Lance Stroll ist bei Williams gesetzt. Der Kanadier ist im nächsten Jahr 19 Jahre alt. Wehrlein wird im Oktober 23.

Force India-Chance nur bei Ocon-Wechsel

Esteban Ocon - Johnnie Walker - Force India - F1 2017 Foto: xpb
Johnnie Walker ist nach BWT einer der wichtigsten Sponsoren bei Force India.

Bei Force India gibt es wegen Sponsor Johnnie Walker das gleiche Problem. Doch da ist die Fahrersituation etwas komplizierter als bei Williams. Force India würde am liebsten mit Sergio Perez und Esteban Ocon weiterfahren. Bis zum GP Italien standen beide Fahrer auch auf der Wunschliste von Renault. Perez hätte es quasi gratis samt seiner Sponsoren gegeben. Ocon hätte Renault für mindestens 10 Millionen Dollar bei Force India freikaufen müssen.

Doch selbst das stößt bei den Teamverantwortlichen auf taube Ohren. Sportdirektor Otmar Szafnauer winkt ab: „Wir wollen Ocon behalten. Was hilft uns das Geld? Das ist in einem Jahr aufgebraucht. Ein guter Fahrer bringt uns mehr.“

Inzwischen hat sich der Wind im Fahrerlager gedreht. Renault durfte sich wegen der Vertragsauflösung mit Toro Rosso bei einem der Fahrer des B-Teams von Red Bull bedienen dürfen. Für einen Nuller. Carlos Sainz soll Jolyon Palmer schon ab dem GP Malaysia ersetzen. Damit ist die Tür für die Force India-Fahrer bei Renault zu.

Und selbst wenn Perez dann an Stelle von Felipe Massa zu Williams ginge, wäre Wehrlein nicht gedient. Ocon feiert am 17. September seinen 21. Geburtstag. Er ist also noch 4 Jahre zu jung, um für Force Indias Spirituosen zu werben. Bei Force India gäbe es nur eine Chance. Wenn Perez bleibt und Ocon geht.

Neuester Kommentar

ohhh, da würde Vettel ja seinen Sitznachbar beim Fahrerbriefing und den Buddy bei der Fahrerparade verlieren.

Aber er hat ja noch den Kimi... was wurde damals doch so herrlich über die vermeintliche Freundschaft zwischen den Beiden in der Presse geschrieben.

Pascal ist schon F1-würdig, aber nicht in der Topliga bei den Top-Teams.

Butter_my_Butt 13. September 2017, 11:10 Uhr
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