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Pascal Wehrlein startet von 12

"Wir waren etwas überrascht"

Pascal Wehrlein - Manor - Formel 1 - GP Österreich - 1. Juli 2016 Foto: xpb 27 Bilder

Pascal Wehrlein startet vom zwölften Platz in den GP Österreich. Es ist das beste Qualifying-Resultat, das er in seiner noch kurzen Formel 1-Karriere holte. Manor bringt die Reifen nun besser ins Arbeitsfenster.

02.07.2016 Bianca Leppert

Das Qualifying zum GP Österreich hielt so einige Überraschungen bereit. Eine davon war der Einzug von Pascal Wehrlein in Q2 und Startplatz 12. Dabei wäre ein Teil seiner Glanzleistung fast untergegangen. Denn der Manor-Pilot schuf die Basis für dieses Ergebnis in Q1, wo er just als Zehnter über die Ziellinie fuhr, als Daniil Kvyat mit seinem spektakulären Abflug im Toro Rosso die ganze Aufmerksamkeit auf sich zog. Da ließ er bereits große Namen wie Jenson Button oder Fernando Alonso hinter sich.

Trainings deuteten Verbesserung an

In Q2 profitierte er zwar davon, dass Carlos Sainz aufgrund des Motorschadens nicht mehr mitmischen konnte und auch Sergio Perez nach einem Aufhängungsschaden die Segel streichen musste, aber manchmal gehört eben auch etwas Glück dazu. Romain Grosjean im Haas F1 schlug er aus eigener Kraft. Viele rieben sich verwundert die Augen.

„Wir waren etwas überrascht“, sagt Wehrlein. „Der 12. Platz hat sich vorher nicht angekündigt. Es zeigte sich zwar in den Trainings, dass wir konkurrenzfähig gegenüber Sauber und Renault sind, aber damit hatten wir nicht gerechnet.“

Reifentemperaturen nun im richtigen Arbeitsfenster

Man könnte meinen, der Manor habe plötzlich einen Raketenantrieb bekommen. Dabei lag das Geheimnis für die plötzliche Leistungssteigerung bei den Reifen. „Wir haben es geschafft, die Reifen ins richtige Arbeitsfenster zu bringen. Das liegt sicher auch am neuen Asphalt. Meine Runde war auch sehr gut. Eine meiner besten, aber nicht perfekt.“

Wehrleins Teamkollege Rio Haryanto landete nur auf Platz 19. Zuletzt musste sich der Rookie immer wieder rechtfertigen, warum der Abstand zwischen den beiden nicht größer war. Im Quali-Duell stand es vor dem GP Österreich 4:4. „Ich habe es schon oft erklärt: Er war immer vorne, wenn ich Probleme hatte“, meint der amtierende DTM-Champion. „Heute war meine Chance zu zeigen, dass ich schnell bin und alles aus dem Auto herausholen kann.“

Wehrlein hofft auf Wetterchaos

Am Rennsonntag könnte sich das Blatt jedoch schnell wieder wenden. Zwar sei es ein gutes Gefühl, so einen Namen wie Fernando Alonso hinter sich zu haben, aber die Erfahrung hat gezeigt, dass Manor im Rennen oft mit Reifenproblemen zu kämpfen hat.

„Wir haben einige hinter uns gelassen, die sonst schneller sind als wir. Aber im Rennen leiden wir ja immer unter den überhitzenden Hinterreifen. Bei trockenen Bedingungen sind wir im Rennen nicht so konkurrenzfähig, da mithalten zu können. Sollte es wechselhaft werden, könnte das für Überraschungen sorgen.“

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