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Wehrlein wenig optimistisch für GP Malaysia

"Renault und Sauber sollten vor uns sein"

Pascal Wehrlein - Manor - Formel 1 - GP Malaysia - Donnerstag - 29.9.2016 Foto: xpb 119 Bilder

In Sepang fährt Pascal Wehrlein seinen 16. Formel 1-Grand-Prix. Bislang konnte er einmal punkten. Das war vor sieben Rennen in Österreich. Seither gab es 3 Ausfälle und die Plätze 16, 17 und 19. Auch für das Rennen in Malaysia hat er nur wenig Hoffnung auf Zählbares. Der Manor-Pilot schätzt Renault und Sauber stärker ein als seine eigene Truppe.

29.09.2016 Andreas Haupt

Pascal Wehrlein kennt das Gefühl. Er muss mal wieder eine neue Strecke lernen. Wie so oft in seiner ersten Formel 1-Saison. Diesmal sind es die 15 Kurven des Sepang International Circuit, die sich über 5,543 Kilometer verteilen. Immerhin kennt der 21-Jährige aus Sigmaringen die Strecke schon virtuell. Im letzten Jahr drehte er seine Bahnen im Simulator. „Dieses Jahr nicht“, ergänzt Wehrlein.

Malaysia sollte Manor besser liegen als Singapur

Der Kurs in Malaysia gefällt dem Manor-Piloten. Nicht nur aus persönlicher Sicht. Sondern weil sie auch seinem Manor MRT05 besser schmecken dürfte als zuletzt Singapur. Der winkelige Stadtkurs mit überwiegend langsamen Kurven erforderte maximalen Anpressdruck. Und da hakt es am Manor besonders.

Das kleinste Team der Formel 1 hat auch das Auto mit dem geringsten Abtrieb. „Singapur hat mir auch Spaß gemacht. Aber wir schauen eben auf Rundenzeiten. Und wenn ich mir die ansehe, verging der Spaß. Deshalb gefällt mir nach Singapur jede Strecke, auf die wir gehen“, witzelt der DTM-Meister des letztes Jahres.

Sepang ist eine deutlich schnellere Strecke. Der Vollgasanteil liegt bei 56 Prozent. Es gibt drei lange Geraden, auf denen die Autos jeweils mehr als 300 km/h erreichen. Da kann Manor seinen Vorteil des Mercedes-Motors ausspielen. Aber es gibt eben auch 15 Kurven. Ein Mix aus langsamen, mittelschnellen und schnellen Ecken, die eine gute Aerodynamik und Abtrieb verlangen. Womit wir wieder beim größten Defizit des MRT05 wären.

Harte Reifen nicht gut für Manor

Deshalb glaubt Wehrlein, dass sein Team wie schon in Singapur das langsamste Auto stellen wird. Wenn auch mit kleinerem Rückstand. „Sauber sollte theoretisch vor uns liegen. Einfach aufgrund des Geschlängels im zweiten Sektor und zu Beginn des dritten Abschnitts. Renault dürften wir auch nicht erreichen können. Wobei es bei ihnen manchmal seltsam ist. Mal sind sie sehr stark, mal funktioniert gar nichts“ analysiert Wehrlein.

Auch die Reifenwahl von Pirelli dürfte Manor keine Trümpfe im Kampf gegen Renault und Sauber in die Karten spielen. Der italienische Reifenlieferant karrt erstmals seit Silverstone die härtesten Mischungen zu einem Grand Prix. „Normalerweise gilt für uns die Regel: Je weicher der Reifen, desto besser. Weil die weicheren Gummis mehr Grip bieten und das Feld enger zusammenrückt. Bei den harten Reifen müssen wir erstmal sicherstellen, dass wir sie überhaupt zum Arbeiten bringen.“ Dafür würde mehr Anpressdruck helfen.

Eine Hilfestellung könnte der neue Untergrund geben. „Der neue Asphalt sollte sich bei Sonneneinstrahlung sehr stark erwärmen, weil er sehr schwarz ist. Das sollte beim Reifenaufheizen helfen.“

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