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Romain Grosjean

Wer ist eigentlich Romain Grosjean?

Romain Grosjean Foto: Renault 33 Bilder

Nach Jaime Alguersuari bekommt die Formel 1 in Romain Grosjean einen weiteren Neuzugang. Der 23-Jährige übernimmt ab dem GP Europa das Cockpit von Nelson Piquet. Lesen Sie was Grosjean bisher erreicht hat und wie seine Chancen in der Formel 1 stehen.

04.08.2009

Das Fahrerkarussel in der Formel 1 dreht sich rasend schnell - und das noch nicht mal für die nächste Saison, sondern für die noch verbleibenden sieben Rennen. Mit Michael Schumacher bekommt die Königsklasse einen alten Bekannten zurück, doch Jaime Alguersuari, der bei Toro Rosso zum Einsatz kommt, kannte kaum jemand. Ähnlich ist es bei Romain Grosjean, der ab dem Grand Prix von Europa in Valencia Nelson Piquet vertritt.

Grosjean ist im Formel-1-Fahrerlager schon bekannt
 
Anders als Alguersuari ist Grosjean im Formel-1-Fahrerlager aber immerhin schon ein bekanntes Gesicht. Der 23-Jährige startet in der GP2 Serie, die im Rahmen der Formel 1 stattfindet und ist seit 2008 Testfahrer bei Renault. Dem Förderprogramm von Renault gehört er schon seit 2006 an, nachdem er im Jahr zuvor die französische Formel Renault 2.0 gewinnen konnte.
 
Sein Werdegang liest sich für einen Rennfahrer tadellos und entspricht dem gängigen Aufstieg vom Kart über kleine Formel-Serien bis hin zur GP2. 2003 folgte nach der Zeit im Kart der Aufstieg in die Schweizer Formel Renault 1.6, die er auf Anhieb als Meister beendete. Danach setzte der Schweizer, der auch die französischen Staatsbürgerschaft hat, seine Karriere in der französischen Formel Renault 2.0 und der Formel Renault Euroserie fort. Im zweiten Jahr gelang ihm der Titelgewinn in der französischen Formel Renault 2.0.
 
Mit der Unterstützung des Renault Driver Development Programms musste der nächste logische Schritt Formel 3 Euroserie lauten. In seiner ersten Saison schloss er als 13. ab und kämpfte gegen Sebastian Vettel und Sébastian Buemi. Vettel wurde in diesem Jahr Vizemeister und Buemi landete auf dem elften Platz. 2007 bestritt Grosjean seine zweite Saison in der hart umkämpften Nachwuchsserie und wurde als erster Franzose in der Geschichte der Serie Meister - vor Sébastian Buemi.
 
In dieser Saison läuft es für Grosjean in der GP2 nicht ganz nach Plan
 
Der Triumph in der neu geschaffenen GP2 Asia folgte auf dem Fuße. Gleichzeitig ging der Traum von der Formel 1 in Erfüllung, indem er einen Testvertrag von Renault angeboten bekam. In der GP2 wurde er im Gesamtklassement Vierter. In diesem Jahr scheint Grosjean allerdings nicht so richtig in Schwung zu kommen. Derzeit liegt er auf dem zweiten Platz der Tabelle hinter Rookie Nico Hülkenberg, obwohl er schon sein zweites Jahr in der GP2 bestreitet. Am Anfang der Saison lief es noch gut für Grosjean: Beim Auftakt in Spanien und in Monaco feierte er einen Sieg.

Seit Monaco stand der Nachwuchsrennfahrer, der für das Team Barwa Addax startet, das aus dem Team Campos hervorging, aber nicht mehr auf dem Podium. Ob er mit seiner spärlichen Formel-1-Erfahrung - er saß seit 2008 nicht mehr im Auto - eine bessere Performance als Nelson Piquet abliefern kann, bleibt fraglich.
 
Folgt er seinem Motto "vergiss, dass du keine Chance hast und mach es einfach", dürfte er zumindest mit genügend Selbstbewusstsein an die Sache heran gehen. Und insgeheim träumt Grosjean natürlich auch davon irgendwann einmal Formel-1-Weltmeister zu werden. "Doch letztendlich ist wichtig, dass ich im Leben glücklich bin", sagt er. "Es gibt so viele Menschen, die einen Job haben, der ihnen keinen Spaß macht. Ich habe das Glück, etwas zu tun, was ich sehr gerne mache." Und das wird er dank seiner Chance bei Renault im Formel 1 Platz zu nehmen, nun noch viel lieber machen.

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