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Wetterumbruch in Sao Paulo

Wird der Regen Vettels Spielverderber?

Sebastian Vettel - GP Brasilien - 25. November 2011 Foto: xpb 65 Bilder

Auch in Brasilien lautet das Duell wieder McLaren gegen Red Bull. Die Dauerläufe im Training sprechen eindeutig für das Vettel-Team. Ferrari ist noch weit weg. Fernando Alonso hofft, dass der angekündigte Regen Ferrari hilft und für Red Bull zum Spielverderber wird.

25.11.2011 Michael Schmidt

Wenn alles nach Plan läuft, dann wird auch dieser GP Brasilien auf einen Zweikampf zwischen Red Bull und McLaren hinauslaufen. Die McLaren machten auf eine Runde eine bessere Figur, Red Bull wirkte im Dauerlauf stärker. Wenn Mark Webbers Rennsimulation mit der gleichen Spritmenge wie Jenson Buttons Longrun gefahren wurde, dann fährt Red Bull ein Rennen für sich.

Alonso sieht keine Chance gegen McLaren und Red Bull

Fernando Alonso sieht Ferrari deutlich hinter Red Bull und McLaren. "Wir hatten einen schwierigen Tag. Ein Motorschaden am Vormittag, Sensorprobleme am Nachmittag. Dazu passte die Balance des Autos nicht. Wir haben keinen Grip im Heck."

Der Spanier kündigt viel Arbeit für die Ingenieure über Nacht an, um das Blatt noch zu wenden. "Sonst werden wir wieder auf unseren Stammplätzen fünf und sechs landen, mit etwas mehr Druck von Mercedes als sonst."

Wetter kann für Sensationen sorgen

Alonso hofft, dass Sao Paulos Wetterkapriolen die festgefahrene Hackordnung durcheinander wirbeln. Am Samstag und Sonntag soll es zeitweise regnen. Wetterchaos im Abschlusstraining kennen wir aus den Jahren 2009 und 2010. Vor zwei Jahren fuhr Rubens Barrichello auf die Pole Position und die Favoriten Sebastian Vettel und Jenson Button fielen in der zweiten K.O.-Runde durch den Rost. 2010 lieferte Nico Hülkenberg im Williams mit seiner Pole Position die Sensation.

"Wir haben heute schon mal ausprobiert, wie sich das mit einem Regensetup im Trockenen anfühlt", grinste Timo Glock. "Wenn die Chancen 50:50 stehen, könnte es gut sein, dass wir alles auf Regen setzen. Wir können es uns leisten zu pokern. Wir haben nichts zu verlieren."

Trockenreifen ohne Überraschungspotenzial

Sollte das Wetter trocken bleiben, sind von den Reifen keine großen Überraschungen zu erwarten. "Die Reifen sind fast zu gut. Selbst die weiche Mischung liefert konstant Grip", lächelt McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh. Adrian Sutil fügt hinzu: "Im Qualifying kann man mit der weichen Mischung sogar zwei oder drei schnelle Runden am Stück drehen."

Vielleicht bringt der relativ geringe Zeitunterschied zwischen den weichen und harten Reifen etwas Spannung. Bei manchen Teams lag er unter einer halben Sekunde. Damit wird der langsamere harte Reifen durchaus zu einem strategischen Werkzeug. Man muss ihn nicht unbedingt so kurz wie möglich am Ende des Rennens einsetzen.

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