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Whitmarsh

Montoya darf weiterfahren

Foto: dpa 54 Bilder

McLaren Geschäftsführer Martin Whitmarsh nimmt Juan Pablo Montoya in Schutz und dem Gerücht um seine vorzeitige Ablösung die Nahrung. Die Kollision zwischen Montoya und Kimi Räikkönen beim Grand Prix in Indianapolis hat keinerlei Auswirkung auf dessen sportliche Zukunft bei McLaren.

04.07.2006

Aus der Sicht Whitmarshs ist es falsch, Montoya dafür zu kritisieren, dass er seine Position in der zweiten Kurve des Rennens halten wollte. Das Team hätte mehr Grund zur Kritik, wenn Montoya bereitwillig zurückgewichen wäre und seine Position kampflos abgegeben hätte, sagte Whitmarsh.

Das Gerücht, Pedro de la Rosa werde aufgrund des Indianapolis-Vorfalls bereits beim nächsten Frankreich-Grand Prix Montoyas Cockpit übernehmen, dementierte Whitmarsh. "Es gibt keinerlei Anlass für diese Entscheidung. Montoya hatte keine andere Wahl unter diesen Rennumständen", erklärte er.

Weiterhin machte Whitmarsh klar, dass für die Vergabe des zweiten Cockpits für nächstes Jahr keine Eile bestünde. Sowohl Lewis Hamilton als auch Gary Paffett seien ausgezeichnete Fahrer mit hohem Potential. Dennoch wäre es möglich beide junge Fahrer für 2007 an andere Teams auszuleihen, um Erfahrung zu sammeln. Für McLaren hingegen wäre ein erfahrener Fahrer mit kurzer Vertragslaufzeit denkbar.

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