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Formel 1: Diskussion über McLaren-Trick

Wie entscheidend ist der Heckflügel-Trick?

Foto: xpb 22 Bilder

Die Meinungen über den Heckflügel-Trick von McLaren gehen weit auseinander. Die einen glauben, dass es kriegsentscheidend sein wird, durch Strömungsabriss am Heckflügel Top-Speed zu gewinnen. Andere halten die Hysterie für übertrieben.

02.04.2010

Kaum war bekannt, wie der Heckflügel-Trick von McLaren funktioniert, begann in den Zeichenbüros der Konkurrenz das große Kopieren. Die Experten schätzen, dass McLaren durch gezielten Strömungsabriss am Heckflügel zwischen fünf und acht km/h gewinnt.

Sebastian Vettel vergleicht diesen Trick mit KERS. Mehr noch: "Sie können es auf jeder Geraden aktivieren, nicht nur für sieben Sekunden pro Runde." Michael Schumacher warnt, in Panik zu verfallen. "Es ist nie ein Detail, was ein Auto schnell macht." Der Mercedes-Pilot kann sich auch nicht vorstellen, dass man das System einfach so im Handumdrehen kopieren kann. "McLaren hat da bestimmt Monate daran entwickelt."

Ferrari nicht beunruhigt

Auch Fernando Alonso mahnt zur Gelassenheit. "Wir wissen ja noch nicht einmal, ob es allein dieser Trick ist, der den McLaren so schnell auf der Geraden macht oder welchen Beitrag er dazu liefert. Vielleicht ist das Auto einfach nur sehr effizient, oder sie haben weniger Abtrieb als andere."

Ferrari forscht zwar laut Technikchef Aldo Costa in diese Richtung, doch wurde in Maranello deshalb nicht der Notstand ausgerufen. "Wir sind mit unserem Konzept und dem Weg, den wir eingeschlagen haben, happy", bestätigt Alonso. "Im Augenblick sehen wir nicht die Notwendigkeit, McLaren zu kopieren."

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