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Will Stevens wird Manor-Pilot

Marussia-Nachfolger plant Melbourne-Start

Will Stevens - Manor Foto: Manor 40 Bilder

Unter dem Namen Manor Marussia F1-Team will das Nachfolge-Team des Pleite gegangenen Marussia-Rennstalls 2015 an den Start gehen. Für den Saisonbeginn in Australien hat man sogar schon einen Fahrer bekanntgegeben: Ex-Caterham-Pilot Will Stevens wurde als erster Stammpilot verpflichtet.

25.02.2015 Tobias Grüner

In der Manor-Fabrik in Dinnington läuft ein Rennen gegen die Zeit. Mit begrenzten Mitteln versucht eine kleine Gruppe von Ingenieuren und Mechanikern gerade ein Formel 1-Auto nach dem 2015er Reglement aufzubauen. Der Countdown läuft. Für einen Termin Anfang März hat man sich zu den FIA-Crashtests angemeldet. Am 6. März muss die Fracht parat stehen, um in den Flieger nach Melbourne geladen zu werden.

Manor Marussia will in Australien starten

Aufgegeben hat sich das finanziell angeschlagene Team noch lange nicht. Gerade erst wurde angekündigt, dass die Insolvenz-Phase demnächst beendet sei. Nun werden schon wieder große Pläne geschmiedet.

"Das Manor Marussia F1 Team macht große Schritte auf dem Weg zum Auftaktrennen der Formel 1-Saison 2015 in Melbourne, das in gut 2 Wochen stattfindet", erklärte der Rennstall in einer am Mittwoch versendeten Pressemitteilung. "Die Autos befindet sich in einem fortgeschrittenen Aufbauzustand in der Fabrik in Dinnington. Die Mannschaft arbeitet rund um die Uhr bis zur Deadline für die Luftfracht am 6. März."

Will Stevens erster Stammpilot des Manor Marussia F1 Teams

Nicht nur in Sachen Technik konnten Fortschritte verkündet werden. Auch in Sachen Fahrerpersonal wurde bereits die erste Entscheidung getroffen. Der Brite Will Stevens wurde als Stammpilot für die Saison 2015 verpflichtet. Der 23-Jährige hatte erst beim Saisonfinale 2014 in Abu Dhabi sein Formel 1-Debüt gefeiert – damals in Diensten von Caterham.

"Es ist aufregend dabei zuzusehen, wie nach den Anstrengungen rund um die Rettung des Teams nun alles zusammenkommt", erklärte die Neuverpflichtung. "Es wäre nicht möglich gewesen ohne die Unterstützung aller Zulieferer, der Formel 1-Verantwortlichen und dem fantastischen Team, das rund um die Uhr daran Arbeitet, rechtzeitig für Melbourne bereit zu sein. Ich danke dem Team für das Vertrauen und kann die Belohnung kaum erwartet, wenn wir in 2 Wochen in der Startaufstellung stehen."

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