"Er muss erst einmal entscheiden, ob er überhaupt weiterfahren will", sagte der Manager des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters. Sollte sich der 36 Jahre alte Rennfahrer zu einer Fortsetzung seiner Laufbahn entschließen, werde man "im nächsten Jahr um diese Zeit" mit den Verhandlungen beginnen.
Vor dem Europa-Auftakt der Formel 1 am Wochenende in Imola war in Italien behauptet worden, dass Schumacher derzeit an der Fortsetzung seiner Karriere arbeiten würde. "Da ist überhaupt nichts dran und es stimmt auch nicht. Das wäre viel zu früh. Außerdem gibt es im Augenblick wichtigere Dinge zu tun", sagte Weber.
Schumachers Vater Rolf geht davon aus, dass sein ältester Sohn weiterfährt. "Ich glaube nicht, dass Michael 2006 aufhört", sagte er der "Bild"-Zeitung. Schumacher hatte mehrfach angedeutet, dass er sich durchaus vorstellen könne, seine Karriere bei Ferrari fortzusetzen. Der Rekord-Weltmeister fährt seit 1996 für das italienische Traditionsteam.
Gazetta pumpt Story auf
Auf einer Pressekonferenz am Donnerstag (22.4.) stellte Schumacher klar, er habe einem Mitarbeiter der "Gazetta dello Sport" auf die frage nach seinem Nachfolger geantwortet: "Bevor sie nach meienm Nachfolger suchen, werden sie wohl erst mal mit mir reden." Daraus strickte die italienische Sportzeitung die große Geschichte, nachdem die Gespräche über 2006 hinaus bereits begonnen hätten.





