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Williams-Angststrecke Monaco

"Wissen, was schiefgelaufen ist"

Williams - Formel 1 - GP Monaco - 25. Mai 2016 Foto: ams 105 Bilder

Monte Carlo hat sich in den letzten Jahren zur Angststrecke von Williams entwickelt. Keines der Autos schaffte es ins Q3. Das Team hat die Schwachstellen analysiert und will mit neuen Setups und Trainingsprozeduren das Problem lösen.

25.05.2016 Michael Schmidt

Die Monaco-Bilanz von Williams in den letzten beiden Jahren sieht dürftig aus. 2014 sind Valtteri Bottas und Felipe Massa von den Plätzen 13 und 16 gestartet. Im Rennen holte Massa als Siebter 6 Punkte. Bottas fiel aus. 2015 gab es gar nichts zu holen für den drittältesten Rennstall im Fürstentum. Rang 12 und 16 im Training. Platz 14 und 15 im Rennen.

Valtteri Bottas redet nicht lange um das Thema herum: "Monte Carlo war unsere schwächste Strecke in den letzten beiden Jahren. Deshalb werden wir am Donnerstag mit einem völlig neuen Ansatz in das Training gehen." Teamkollege Felipe Massa hofft, dass diesmal der Groschen fällt. "Wir haben letztes Jahr schon alles anders gemacht, und es hat nichts geholfen. Jetzt werden wir noch extremer an das Set-up der Autos herangehen."

Bottas sieht Williams weiter im Kampf um Platz 3

In Monte Carlo dreht sich alles um mechanischen Grip und Reifentemperaturen. Die Williams der jüngeren Vergangenheit hatten nie eine brillante Traktion. Und es gab immer wieder Schwierigkeiten, die Reifen schnell und zuverlässig in ihr Arbeitsfenster zu bringen. Bottas hofft deshalb, dass der Ultrasoft-Reifen die Aufgabe etwas einfacher macht: "Die Supersoft-Reifen waren im letzten Jahr nicht weich genug für uns."

Nach Aussage des Finnen wissen die Ingenieure ziemlich genau, was bei den letzten Monaco-Rennen schief gelaufen ist. "Wir müssen jetzt auch beweisen, dass wir unsere Lehren daraus gezogen haben."

Der Test in Barcelona Richtung Monte Carlo brachte einige positive Ansätze, war aber auch kein Durchbruch: "Barcelona ist nicht Monte Carlo. Wenn du etwas für Monte Carlo testen willst, musst du es auf dieser Strecke tun", bedauert Bottas. Massa fügt hinzu: "Positiv ist, dass wir im dritten Sektor von Barcelona besser waren als in den Jahren zuvor. Und der ähnelt Monte Carlo am meisten."

Williams ist im Kampf um Platz 3 in der Konstrukteurs-WM hinter Ferrari und Red Bull zurückgefallen. Bottas will den Kampf nicht aufgeben. "Wir können immer noch dritter werden. Monte Carlo ist vielleicht nicht der ideale Platz mit der Aufholjagd zu beginnen. Ich erwarte Ferrari und Red Bull sehr stark hier. Aber danach kommen unsere Strecken." Massa warnt jedoch: "Red Bull ist auf der Motorseite nicht mehr so weit zurück. Sie können uns auch in Montreal gefährlich werden."

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