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Williams auf gutem Weg

Getriebe und Updates funktionieren

Felipe Massa - Williams - Formel 1 - Test - Bahrain - 28. Februar 2014 Foto: xpb 19 Bilder

Williams zählt im Vergleich der Rennsimulationen zu den Herausforderern von Mercedes und Ferrari. Sorgen macht Technikchef Pat Symonds nur der Speed auf eine Runde. Deshalb hat Williams für den vorletzten Testtag Qualifikations-Simulationen angesetzt. Felipe Massa meint dennoch, den richtigen Schritt gemacht zu haben.

01.03.2014 Michael Schmidt

Dieser Williams könnte der Geheimfavorit der ersten Rennen werden. Vielleicht nicht im Kampf um die Pole Position, aber ganz sicher beim Rennen um den Sieg. Beim Vergleich der Rennsimulationen schneidet Williams neben Mercedes und Ferrari am besten ab.

Technikchef Pat Symonds sah sogar leichte Vorteile für sein Team. Deshalb war er auch nicht böse, dass Felipe Massa die Rennsimulation am sechsten Testtag wegen eines kleinen Problems unterbrechen musste. "Das Rennen bereitet mir kein Kopfzerbrechen. Da sind wir sehr gut gerüstet. Wir müssen auf eine Runde noch etwas schneller werden. Deshalb habe ich für die letzten beiden Tage Qualifikationsversuche angesetzt. Ich will wissen, wo wir stehen."

Ein Getriebe für 4.000 Kilometer

Distanzen von über 100 Runden gehören für Williams bereits zur Routine. Während das Werksteam von Mercedes und McLaren den sechsten Testtag mit Getriebeschäden beendeten, fährt Williams seit Testbeginn in Jerez erst mit dem zweiten Getriebe. Das erste wurde nach 775 Kilometern an den vier Tagen in Jerez zur Inspektion geöffnet. Das zweite hat bereits die erste Woche Bahrain hinter sich und soll auch noch die zweite schaffen.

"Dann wird dieses Getriebe rund 4.000 Kilometer zurückgelegt haben. Auf dem Prüfstand haben wir unter härteren Bedingungen bereits 3.900 Kilometer geschafft", bilanzierte Symonds zufrieden. Williams baut seine Kraftübertragung übriges in Eigenregie. Auch der neue Frontflügel funktioniert. "Für Melbourne haben wir noch einen neuen Heckflügel in der Hinterhand. Der wurde für hier leider nicht fertig", verrät Symonds.

Massa lobt Mercedes

Felipe Massa ist mit dem Testverlauf zufrieden. Der Brasilianer strahlt immer noch. So wie in Jerez. "Der Wechsel zu Mercedes-Motoren war die beste Entscheidung, die Williams treffen konnte. Unglaublich, wie viel Verständnis für den Motor vorhanden ist, aber auch für das Auto", lobte Massa, der damit sagen wollte: Auch ich habe mit meinem Wechsel von Ferrari zu Williams das Richtige gemacht.

Die zweite Testwoche von Bahrain begann für den Vize-Weltmeister von 2008 mit einem Arbeitstag über 103 Runden. Obwohl nur vier Tage zwischen den beiden Testsitzungen lagen, erkannte er sein Auto kaum wieder. "Es war nicht mehr so gut ausbalanciert wie in der ersten Woche. Das lag wahrscheinlich an den höheren Temperaturen. Wir mussten mit Setup-Arbeit nachhelfen. Trotzdem kamen wir gut über unsere Renndistanz. Aber man merkt schon: Wenn es heißer wird, sind die Reifen schnell am Limit."

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