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Williams-Aufholjagd

Massa soll Red Bull schlagen

Felipe Massa - Williams - Formel 1 - GP Kanada - Montreal - 5. Juni 2015 Foto: xpb 66 Bilder

Felipe Massa geht vom 15. Startplatz in den GP Kanada. Ein Motorproblem kostete den Brasilianer im Qualifying Leistung. Der Defekt ist mittlerweile erkannt. Williams erwartet eine Aufholjagd im Rennen.

06.06.2015 Tobias Grüner

Kaum war das Qualifying gestartet, kam Hektik am Williams-Kommandostand auf. Felipe Massa klagte lautstark am Funk, dass ihm Leistung fehlt. Doch auch eine kurze Inspektion an der Box brachte keine Lösung. Das Auto wurde zwar noch einmal auf die Bahn geschickt, zu einer Zeitenverbesserung reichte es aber nicht mehr.

Wastegate-Defekt sorgt für Leistungsverlust

Erst eine genauere Untersuchung brachte den Übeltäter ans Licht: "Eine Befestigung innerhalb der Wastegate-Mechanik des Turbos hat sich gelöst. Es war dadurch sehr schwer für die MGU-H, die Batterien aufzuladen. Kurz gefasst: Wir haben einfach jede Menge Leistung verloren", erklärte Chefingenieur Rob Smedley. Immerhin kann der Fehler auch unter Parc Fermé-Bedingungen ohne Strafe repariert werden.

Das Problem geht offenbar auf das Konto von Motorenpartner Mercedes. Es könnte somit auch die anderen Autos treffen. Dieses Mal hieß der Unglücksrabe Felipe Massa. Der Brasilianer schloss das Qualifying am Ende auf Rang 17 ab. Dank Strafen für Sebastian Vettel und Max Verstappen ging es für den Brasilianer schon vor dem Start 2 Plätze nach vorne. Wenn die Ampel erlischt, soll die Aufholjagd direkt weitergehen.

Massa mit aggressiver Strategie?

"Man kann eine aggressive Zweistopp-Strategie probieren, oder eine Einstopp-Taktik fahren. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile. Mit zwei Stopps ist man flexibler, kann mit einem Undercut arbeiten. Bei einem Stopp muss man im Zweifel aussitzen und die Reifen am Leben halten", so Smedley.

Bei der Wahl der richtigen Strategie muss man auch die Konkurrenz mit einrechnen: "Wenn man wie Felipe (Massa) oder Sebastian (Vettel) aufholen muss, dann entscheidet man sich auch mal für die nicht so ideale Strategie, damit der Fahrer nicht im Verkehr stecken bleibt. Auch das Safety-Car spielt in unseren Überlegungen eine wichtige Rolle."

Williams will Red Bull auf Distanz halten

Wo Massa am Ende landen könnte, wollte Smedley noch nicht sagen. Nur ein Punkt ist wichtig: "Ich hoffe, dass er vor den beiden Red Bull ins Ziel kommt. Momentan sieht es nach einem Kampf zwischen ihnen und uns um Rang 3 in der Konstruktionswertung aus. Wenn er wenigstens einen schlagen könnte, würde uns das helfen, die Lücke wieder zu vergrößern. Ich hoffe natürlich auch, dass Valtteri ordentlich mithilft."

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