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Williams-BMW im Sommerloch

Die Weißblauen leiden unter der Zwangspause. Ausgerechnet in der Phase, wo man im Rückstand ist, behindert das Testverbot die Bemühungen, sich wieder nach vorn zu bringen.

30.07.2004

Bis 31. August haben die Formel 1-Motoren an den Rennstrecken zu schweigen. Während Michael Schumacher am liebsten die Sommerpause abschaffen würde, um seinen Konkurrenten weiter ordentlich Saures zu geben, freuen sich die Teams über den ersehnten Urlaub.

Bei McLaren-Mercedes sind in der laufenden Woche die Bordsteine hochgeklappt, Ferrari pausiert nächste Woche. Bis zum nächsten Rennen (Ungarn, 15.8.) ist man allerdings alles andere als untätig. Bei Ferrari machen sich die Ingenieure Gedanken über das neue Reglement und dessen Umsetzung am Auto für 2005. Ansonsten haben Simulationen Hochkonjunktur, von Windkanal bis Motorenprüfstand.

Neue Williams-Nase unerprobt

Am meisten leidet Williams-BMW unter der Zwangspause. Williams ist im Hintertreffen und bräuchte Testkilometer zum Aufholen. Nahezu ungetestet wird so in Budapest die neue Nase am FW26 zum Einsatz kommen. Zuvor ist allerdings noch der Crashtest zu bestehen.

Den Crash schon hinter sich hat seit Indianapolis Ralf Schumacher. Der stillgelegte Williams-Fahrer muss sich nächste Woche einigen Tests in einer Klinik in Bad Nauheim stellen, um grünes Licht für einen Renneinsatz auf dem Hungaroring zu bekommen. Allerdings führt kein Weg an der Genehmigung durch Formel 1-Arzt Sid Watkins vorbei. Watkins wollte schon in Hockenheim einige Tests mit Schumacher durchführen. Dieser seilte sich aber rechtzeitig aus dem badischen Motodrom ab.

Nächster Test im September

Williams will Schumacher in der Woche vor dem Ungarn-GP zumindest einen kurzen Funktionstest erledigen lassen. 50 Kilometer pro Team ind in der Woche vor dem Rennen erlaubt. Der erste richtige Test findet erst wieder vom 1. bis 3. September in Monza statt. Dort bereiten sich alle Teams auf das Rennen auf dem italienischen Hochgeschwindikeitskurs vor.

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