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Williams büßt für Radverlust

Williams bestraft: 120.000 Euro in 14 Tagen

Pastor Maldonado  - Williams - Formel 1 - GP Indien - 25. Oktober 2013 Foto: xpb

Es war ein teurer Asien-Trip für Williams. 60 000 Euro Strafe in Japan, 60 000 Euro in Indien. Beide Male für ein loses Rad. Die FIA griff auch beim zweiten Mal hart durch, obwohl das Sicherungssystem das Rad auf der Achse hielt. Es reicht für eine Strafe schon aus, wenn sich die Radmutter selbständig macht.
 

26.10.2013 Michael Schmidt

Wenigstens eine Wertung führt Williams in diesem Jahr an. Der englische Rennstall hat das höchste Strafenkonto. Innerhalb der letzten 14 Tage hat Williams 120.000 Euro in die FIA-Kasse bezahlt. Damit liegt man weit vor Red Bull mit 35.000 Euro und Ferrari mit 25.000 Euro.

Williams erwischte es zwei Mal für das gleiche Vergehen. Nach einem Boxenstopp im Training löste sich die Radmutter. In Suzuka verlor Pastor Maldonado auch noch das linke Hinterrad. Der Umstand, dass Williams seinen Fahrer mit einem schlecht arretierten Rad auf die Strecke geschickt hatte, kostete 30.000 Euro. Das nicht funtionierende zweite Sicherungssystem weitere 30.000. Seit dem GP Singapur müssen alle Achsen mit einer zweiten Reihe von Sicherungsstiften bestückt sein, um auch eine lose Radmutter auf der Radnabe zu halten.

Radmutter weg, Rad dran

Williams hat nach dem Vorfall in Suzuka das Radsicherungssystem überarbeitet. und dennoch passierte es im zweiten Training zum GP Indien wieder. Diesmal betraf es den rechten Vorderreifen. Bei der Montage verkantete sich die Radmutter, und zwar so weit vorne auf der Radnabe, dass die Sicherungsstifte gar nicht eingreifen konnten. Das könnte daran liegen, dass Williams relativ kurze Radnaben einsetzt. Williams benutzt Radmuttern aus Aluminium und Radnaben aus Titan. Das begünstigt das Verkanten. Die meisten anderen setzen Stahlmuttern ein.

Immerhin hielten die modifizierten Sicherungsstifte das Rad auf der Achse. Trotzdem musste Williams erneut 60.000 Euro lockermachen. Grund: Das Team muss sicherstellen, dass sowohl das Rad als auch die Radmutter zu jedem Zeitpunkt gesichert sind. Im FIA-Deutsch heißt das: Der Wettbewerber hat Artikel 14.7 des Technischen Reglements verletzt und ein unsicheres Auto auf die Strecke gelassen.
 

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