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Williams-Feuer in Barcelona

IT-Infrastruktur stark beschädigt

Feuer Williams GP Spanien 2012 Foto: dpa 36 Bilder

Williams-Technikdirektor Mark Gillan hat bestätigt, dass seit Dienstag (15.5.) wieder alle Verletzten Mechaniker aus dem Feuerunfall in Barcelona in England zurück sind. Die Schäden an der IT-Infrastruktur sind dagegen nicht so leicht zu beheben.

16.05.2012 Tobias Grüner
Mark, wie groß ist die Freude nach dem Sieg von Pastor Maldonado in Spanien?

Gillan: Das ist ein tolles Ergebnis für Williams und die Freude ist entsprechend groß. Vor allem nach den Enttäuschungen in der Saison 2011. Aber in diesem Geschäft geht es um ständige Verbesserungen und wir müssen auch weiterhin Leistung abliefern.

Wie würden Sie Pastors Leistung im Qualifying und im Rennen beschreiben?

Gillan: Einfach überwältigend. Ein Meisterstück vom Start bis zum Ziel. Er war das ganze Wochenende schon stark und hat trotz des Angriffs von Alonso gewonnen. Man kann nicht mehr von einem Fahrer verlangen.

Waren Sie vor dem Rennwochenende schon zuversichtlich, dass der FW34 ein Siegerpaket ist?

Gillan: Wir waren überzeugt davon, dass wir das Paket verbessert haben. Aber man weiß natürlich nie, welche Upgrades die anderen Teams in ihren Europa-Paketen hatten.

Pastor ist 25 Runden mit dem letzten Reifensatz gefahren. Wie stark war der Verschleiß während des Rennens?

Gillan: Die Reifen richtig zu behandeln war der Schlüssel für dieses Rennens. Der lange letzte Stint war eine vorher kalkulierte Strategie-Entscheidung. Wir waren mit unseren Daten vom Freitag einigermaßen überzeugt, dass die Länge dieses Stints möglich sei.

Bruno Senna hatte Schwierigkeiten, die Pace von Pastor mitzugehen. Gab es bei ihm irgendwelche technischen Probleme?

Gillan: Nein, es gab keine technischen Probleme an seinem Auto.

Nach dem Rennen brach das Feuer in der Williams-Garage aus. Sind alle gesund? Weiß man schon, was das Feuer ausgelöst hat und wie groß ist das Ausmaß der Zerstörung?

Gillan: Ich möchte zunächst noch einmal unseren Dank wiederholen, an alle im Fahrerlager, die dem Williams-Team am Sonntag geholfen haben, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Es gab eine Reihe von Personen, die zur Untersuchung im Medical Center an der Strecke waren, zumeist weil sie Rauch eingeatmet hatten. Ein Teammitglied blieb mit Brandverletzungen im Krankenhaus, aber er ist stabil, guten Mutes und er ist heute schon wieder nach England zurückgekommen, wo er weiter medizinisch behandelt wird.

Die Untersuchungen zur Unfallursache laufen noch. Sie werden zusammen mit den lokalen Behörden und der FIA durchgeführt. Das Ausmaß der Zerstörung wird immer noch untersucht und ist erst klar, wenn beide Autos und die Ausrüstung in der Fabrik zurück sind. Es ist aber schon sicher, dass unsere IT-Infrastruktur stark beschädigt wurde.

Jetzt kommt Monaco. Wie groß sind die Chancen, dass Williams den ersten Sieg im Fürstentum seit 2003 einfahren kann?

Gillan: Nach dem Sieg in Barcelona fahren wir natürlich mit großen Hoffnungen nach Monaco. Aber wir haben noch jede Menge Arbeit vor dem Event zu erledigen, um uns von den Folgen des Feuers zu erholen.

Das Interview wurde uns von Williams zur Verfügung gestellt. Die Bilder des Unfalls haben wir in unserer Galerie.

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