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Williams FW40 für 2017

Das erste Auto der Generation 2017

Williams FW40 - Grafiken - Formel 1 - 2017 Foto: Williams 24 Bilder

Williams hat als erstes Team Bilder seines 2017er Formel 1-Autos veröffentlicht. Auf den Computergrafiken sind schon einige interessante Technik-Details zu erkennen.

17.02.2017 Tobias Grüner 1 Kommentar

Das Warten hat ein Ende! Das erste Formel 1-Auto der Generation 2017 ist enthüllt. Williams hat am Freitag (17.2.2017) Computergrafiken vom neuen FW40 veröffentlicht. Damit ist der Startschuss für die neue, spektakulärere Formel 1 gefallen.

Auch wenn die Grafiken sicher noch nicht alle Details enthüllen, so bekommen die Fans immerhin schon mal einen groben Eindruck, was sie in der kommenden Saison erwartet. Die Autos sind 20 Zentimeter breiter. Mit den neuen, fetten Pirelli-Walzen, dem gepfeilten Frontflügel und dem niedrigen Heckleitwerk wirkt der neue Williams schon auf den ersten Blick deutlich aggressiver als sein Vorgänger.

Neuer Williams FW40 mit S-Schacht

Die Nase des gezeigten Modells entspricht noch fast genau dem alten Modell. Wir sind gespannt, ob das auch bei echten Williams FW40 zu Saisonbeginn der Fall sein wird. Auf Höhe der Vorderachse ist in der Front ein sogenannter S-Schacht zu erkennen. Hier wird Luft von der Unterseite durch einen Kanal nach oben geführt, um die Strömung zu verbessern. Dieses Feature hatte der alte Williams noch nicht.

Williams FW40 - Grafiken - Formel 1 - 2017
Erstes Video vom 2017er Williams 39 Sek.

Die Bargeboards vor den Seitenkästen sind wie vom Reglement erlaubt nun deutlich größer geworden. Allerdings sind sie auf den gezeigten Computer-Grafiken nicht detailliert ausgearbeitet. Das wird beim echten Auto mit Sicherheit anders aussehen. In diesem Bereich erwarten Experten viele unterschiedliche Lösungen.

Schlankes Chassis, großer Diffusor

Der Unterboden steht an der Flanke weit über die Seitenkästen hinaus. Obwohl der Williams FW40 insgesamt 20 Zentimeter breiter ist als das Vorgängermodell, scheinen die Kühleinlässe nicht stark nach außen gewachsen zu sein. Dafür ist die Airbox-Öffnung über dem Cockpit etwas größer dimensioniert.

Auf der Oberseite der Motorhaube lässt sich eine lange Finne vor dem Heckflügel erkennen. Sie soll die Strömung nach hinten beruhigen. In der Rückansicht fällt sofort der im Vergleich zum Vorjahr deutlich gewachsene Diffusor auf. Zusammen mit dem breiteren Heckflügel wird er für einen massiven Abtriebszuwachs sorgen.

Die erste Ausfahrt wird der Williams FW40 am Samstag (25.2.2017), zwei Tage vor dem offiziellen Beginn der Testfahrten absolvieren. Das britische Traditionsteam nutzt einen sogenannten Filmtag für den Shakedown auf der Grand Prix-Strecke in Barcelona.

In der Galerie zeigen wir Ihnen die ersten Bilder des Williams FW40 für die Saison 2017.

Neuester Kommentar

Sehr clever gemacht von Williams, einige Bilder vor dem offiziellen Präsentationstermin freizugeben. Alle Sponsoren werden sich diebisch freuen, weil die neuen Bilder schon vorab eine sehr grosse Aufmerksamkeit erzeugen werden in sämtlichen F1-Magazinen :-) Sehr gut gemacht Claire; dies entspricht einem cleveren Marketingzug! :-D
Da die Motoren nur wenig leistungsstärker sind, ist der Kühlbedarf in etwa gleich geblieben und somit konnte man beim Bodywork mit eher wenig Änderungen rechnen. Möglichst schlank ist immer wichtig! Der Unterboden ist nun breiter, der Front- und Heckflügel gemäss den neuen Regeln angepasst und neben dem Cockpit ein paar Luftleitbleche mehr. Eine Finne auf der Motorabdeckung hat man erwartet, weil eine optimale Anströmung des nun breiteren Heckflügels noch wichtiger wurde.
Für mich ist es spannend zu sehen, ob noch immer viel Luft AUSSEN herum geleitet wird bei den nun BREITEREN Vorderrädern. Im Moment also ja.
Insgesamt ein attraktives Fahrzeug infolge der schönen Martini-Lackierung. Der störende (leider weiss und damit sehr auffällige) Stummel an der Nase sollte eigentlich auch noch wegfallen für eine weitere Verschönerung. Mercedes hat es vorgemacht - aber scheinbar sehr schwer zu kopieren wegen der komplexen Crash-Absorptions-Struktur. Aber wunderschön, dass Williams den unteren Teil in Schwarz gehalten hat - deswegen in der Wirkung "optisch schlanker" und es "maskiert auch noch ein paar sensible" Aerobereiche unter der Front.
Von hinten gesehen wirken die neuen Boliden erheblich "bulliger" und werden endlich wieder spektakulärer aussehen - dank den breiteren Walzen und dem tieferen Heckflügel :-) Viele Fans werden sich daran erfreuen, gut so!

Klar, bis zum Auftakt-GP in Australien wird sich die Aero noch verändern. Flügel und die Bereiche unterhalb der Nase sowie bei den Luftleitblechen rund um das Cockpit werden sicherlich noch überarbeitet werden.
Und ab Barcelona wird danach die nächste grössere Stufe bei den Aero-Updates gezündet werden.
Die Rundenzeiten werden schnell weiter fallen, weil das stetige Entwicklungs-Wettrennen in dieser "Neufindungs-Saison" relativ grosse Zeitgewinne ermöglichen wird.
Also viel Erfreuliches zur neuen F1-Saison. Die Rezepte wurden längst geschrieben und all "die Köche sollen nun auch noch gut brutzeln" :-D

CH-Engineer 17. Februar 2017, 14:48 Uhr
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