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Was ist los mit Williams?

Drei Baustellen bei Williams

Felipe Massa - Formel 1 - GP England 2016 Foto: sutton-images.com 21 Bilder

Williams hat aus den letzten drei Rennen 11 Punkte geholt. Bei Heimrennen in Silverstone gab es die erste Nullrunde. Force India rückt bedrohlich näher. Was ist los mit dem Rennstall, der 2014 und 2015 den dritten Platz im Konstrukteurspokal belegte?

13.07.2016 Michael Schmidt

Seit 3 Rennen ist bei Williams der Wurm drin. Seit dem dritten Platz von Valtteri Bottas beim GP Kanada hat sich der Punktestand nur um 11 Zähler erhöht. Der direkte Konkurrent Force India hat in den letzten drei Rennen 31 Punkte gesammelt. „Wir brauchen noch 2 gute und Williams zwei schlechte Rennen, und schon sind wir dran“, glaubt Sergio Perez.

Teamchefin Claire Williams gibt zu, dass die Lage bedrohlich ist: „Zum ersten Mal in den letzten 3 Jahren schauen wir weniger nach vorne Richtung Red Bull, sondern über unsere Schultern auf Force India. Das ist ein echtes Problem für uns, und wir müssen darauf reagieren.“ Red Bull kann Williams getrost vergessen. Der derzeitige WM-Dritte hat bereits 106 Punkte mehr auf dem Konto.

Langsame Kurve, Regen, Reifenmanagement

Nach Ansicht von Claire Williams muss das Team auf 3 Baustellen aufräumen: „Es ist deutlich zu sehen, dass wir in langsamen Kurven ein Problem haben, im Regen und zum Teil auch beim Reifenmanagement.“

Die Reifen-Arbeitsgruppe, die Einsatzleiter Rob Smedley vor einem Jahr ins Leben rief, hat gewisse Fortschritte erkennen lassen, aber das Bild ist nicht konstant wie Technikchef Pat Symonds zugibt: „Wir waren gut in Kanada und schwach in Österreich und in England. Es ist unheimlich schwer, mit den Reifen immer im grünen Bereich zu liegen. Force India hatte sein Problem in Österreich.“

Die schwache Vorstellung auf nasser Strecke ist direkt verbunden mit dem Verständnis der Reifen. Und auch ein Teil der Probleme in den langsamen Kurven. In Montreal hatte Williams seine Reifen im Griff. Und war trotz der langsamen Kurven auf dem Circuit Gilles Villeneuve bei der Musik.

Kleiner Rückschritt bei den Boxenstopps

Claire Williams ist zuversichtlich, dass ihr Team aus dem Formtief wieder rauskommt. „Das haben wir auch bei den Boxenstopps geschafft. Letztes Jahr waren wir unter den Langsamsten. In diesem Jahr liegen wir vorne.“

In Silverstone nicht. Williams brachte nur einen seiner 5 Boxenstopps unter die Top 5. Es war das erste Mal in dieser Saison, dass der Rennstall aus Grove nicht an der Spitze lag. „Keiner unserer Boxenstopps war speziell. Wir müssen erst analysieren, woran es lag“, meinte Symonds grimmig. Es war allerdings auch kein Boxenstopp so richtig schlecht. Sie lagen alle zwischen 2,5 und 3,1 Sekunden.

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