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Williams kennt sein Tempo

Bottas träumt von Podium

Valtteri Bottas - Williams - Formel 1 - GP Bahrain - Sakhir - 5. April 2014 Foto: xpb 64 Bilder

Endlich gab es ein normales Abschlusstraining. Endlich kein Regen. Darauf hat Williams gewartet. Endlich wissen Valtteri Bottas und Felipe Massa, wo sie stehen. Auf einem Stop-and-Go-Kurs wie Sakhir können sie im Rennen auf das Podium fahren.

05.04.2014 Michael Schmidt

Valtteri Bottas stand schon einmal in der zweiten Startreihe. 2013 beim GP Kanada. "Da wusste ich aber, dass die meisten hinter mir in schnelleren Autos saßen. Diesmal kann ich die Autos hinter mir in Schach halten. Wir haben einen guten Top-Speed und einen guten Spritverbrauch. Das kann für uns ein Faktor sein. Wir haben den Speed, um einen Podiumsplatz zu kämpfen."

Wie vor einem Jahr in Montreal geht Bottas als Dritter ins Rennen. Damals half ihm der Regen. Diesmal die Strafversetzung von Daniel Ricciardo. Der Regen kam Williams diesmal nicht dazwischen. "Wir wollten endlich wissen, wo unser Auto wirklich steht." Auf einer Strecke wie Sakhir auf dem Niveau von Red Bull und den erstaunlich schnellen Force India. "Auf die Force India müssen wir aufpassen", warnt Bottas.

Williams dank Testfahrten gut vorbereitet

Williams geizte in den freien Trainingssitzungen mit Kilometern. In 240 Trainingsminuten drehten die Williams-Piloten nur 65 Runden. "Es ist unser drittes Rennen mit dem ersten Motor. Wir sind bei den Testfahrten viel gefahren und fühlten uns gut genug vorbereitet, um Kilometer im Training zu sparen", begründete Technikchef Pat Symonds die Rundendiät am Freitag und Samstagvormittag.
 
Bottas widerspricht: "Wenn du das erste Training komplett auslassen musst, ist das nicht ideal. Ich bin erst im Q2 so richtig auf Speed gekommen und habe mich im Q3 noch einmal gesteigert. Es tut gut, endlich mal einen normalen Samstag gehabt zu haben."

Massa warnt vor starkem Reifenabbau

Felipe Massa verlor sein erstes Trainingsduell gegen Bottas. Der Brasilianer landete auf Platz 8, aus dem wegen Ricciardos Strafe ein siebter Rang wird. "Ich hatte keine tolle Runde", gab Massa zu. "In Kurve 7 stand ich quer. Bis dahin lag ich klar unter meiner eigenen Bestzeit. Platz 3 wäre möglich gewesen." Auch der Vize-Weltmeister von 2008 glaubt an ein Podium im Rennen. "Besser als wir ist nur Mercedes. Die fahren auf einem eigenen Planeten. Aber alle anderen können wir schlagen."
 
Massa hofft wie sein Teamkollege, dass ihm der günstige Spritverbrauch des Williams FW36 einen Trumpf in die Hand spielt. Eine zweite Schlüsselfunktion werden die Reifen übernehmen. "Sie bauen sehr stark ab. Es ist noch nicht in Stein gemeißelt, dass wir mit zwei Stopps über die Runden kommen. Einige könnten zu drei Reifenwechseln gezwungen werden."

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