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Williams

KERS-Einsatz fraglich

Williams FW31 Foto: Williams F1 23 Bilder

Williams-Technikchef Sam Michael räumt ein, dass Williams die Saison ohne KERS beginnen könnte. Der enge Zeitplan bis zum ersten Rennen in Melbourne macht den Kraftakt unwahrscheinlich.

20.01.2009 Michael Schmidt

"Es wird schwierig, in Melbourne mit KERS am Start zu stehen. Wir konzentrieren uns zuerst einmal darauf, dass unser neues Auto aerodynamisch und mechanisch gesund ist. Wenn es da ein Problem gibt, verlieren wir zwei Sekunden. Verzichten wir auf KERS, reden wir über drei Zehntel."

Michael glaubt trotz des Testverbotes unter der Saison, dass man den Hybridantrieb auch später einführen kann: "Es bleiben ja noch die Freitagstrainings, um es auszuprobieren. Und wir können viel Vorarbeit am Prüfstand leisten."

Renault ebenfalls in Zeitnot

Auch Renault-Technikdirektor Bob Bell schließt nicht aus, dass KERS beim ersten Rennen nicht an Bord ist. Trotz guter Prüfstandsergebnisse. "Wenn wir die Standfestigkeit nicht garantieren können, bauen wir es aus. Der größte Nachteil ist, dass man ohne KERS auf der Geraden gegenüber den KERS-Autos verwundbar ist. Und man hat selbst keine Chance, ein KERS-Auto zu überholen."

Bell kann sich einen späteren Einstieg mit KERS kaum vorstellen. "Wer es in Melbourne nicht rennbereit hat, fährt wahrscheinlich die gesamte Saison ohne KERS."

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