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Williams mit positiver Bilanz

Bis jetzt kein einziger Defekt

Felipe Massa - Williams  Formel 1-Test - Barcelona - 26. Februar 2015 Foto: xpb 27 Bilder

Felipe Massa führte am 9. Testtag des Winters zum ersten Mal die Rangliste an. Doch die bislang schnellste Runde in Barcelona war für den Brasilianer nur zweitrangig. Viel erfreulicher ist die Standfestigkeits-Bilanz: "Wir hatten bis jetzt nicht einen Defekt."

27.02.2015 Michael Schmidt

Felipe Massa will in diesem Jahr endlich wieder einen Grand Prix gewinnen. Es wäre der erste seit Brasilien 2008. Wenn man die Testfahrten als Maßstab nimmt, dann hat der Brasilianer allen Grund dazu optimistisch zu sein.

Nicht nur, weil er am neunten Testtag des Winters, dem insgesamt fünften in Barcelona, zum ersten Mal die Zeitenliste anführte. Auch nicht, weil ihm mit 1.23,500 Minuten die bislang schnellste Barcelona-Zeit gelang. Viel wichtiger sind Massa die 103 Runden und ein erneut problemloser Tag. "Wir sind bis jetzt kein einziges Mal mit einem Defekt stehengeblieben."

Ganz im Gegensatz zu Mercedes, die trotz der größten Kilometerleistung aller Teams bereits einige Pannen aufzuweisen haben. Ein Wasserleck, einen Getriebeschaden, Kolbenprobleme und zuletzt einen Schaden in der MGU-K. "Vielleicht sind sie mit ihrem Auto mehr am Limit als wir. Deshalb sind sie auch die schnellsten", lacht Massa.

Williams FW37 tut was er soll

Auf die Bestzeit gibt der Brasilianer nicht viel. Er erzielte sie mit den weichen Reifen. "Ich bin mehr auf meine schnellste Runde mit Medium-Reifen stolz. Das war eine Zeit von 1.24,6 Minuten. Auf einer Runde, auf der ich ein Zehntel verschenkt habe, weil ich in Kurve 3 ein Auto überholen musste." Zum Vergleich: Nico Rosberg fuhr vergangenen Sonntag (23.2.) auf Medium-Sohlen 1.24,3 Minuten.

Der Williams FW37 war zu Beginn der letzten Testwoche schon mit vielen neuen Teilen bestückt, unter anderem dem neuen Heckflügel. "Es kommt aber noch was. Ende der Woche werden wir nahe der Spezifikation sein, die wir in Melbourne fahren", verrät Massa.

Der Eindruck von dem Upgrade war durchweg positiv. "Wir haben immer noch das schnellste Auto auf der Geraden. Trotzdem haben wir Abtrieb zugelegt. Das Auto ist einfacher zu fahren, im Heck stabiler, besser ausbalanciert. Nur noch an der Reifenabnutzung müssen weiter arbeiten."

Massa glaubt, dass es zwischen Williams, Ferrari und Red Bull um Platz zwei hinter Mercedes geht. "Ferrari hat sich klar gesteigert. Red Bull hat mich noch nicht hundertprozentig überzeugt, vor allem im Longrun nicht. Wir wissen aber nicht, was unsere Gegner noch in der Hinterhand haben. Ich kann nur eines sagen: Unser Auto tut, was es soll. Barcelona zählte letztes Jahr wegen unseres Abtriebsdefizits nicht zu unseren stärksten Strecken. Und gerade da haben wir viel Zeit gutgemacht. Das ist ein positives Zeichen."

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